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Schwimmbagger wird abgezogen - vorerst

Schwimmbagger wird abgezogen - vorerst

Der Baustart ist offiziell gemacht, aber viel mehr wird es in diesem Jahr nicht mit der Sohlebegradigung der Pleiße zwischen Leipzig und Markleeberg. Auch der Schwimmbagger solle in den nächsten Tagen wieder an Land geholt werden, um den Jahreswechsel an einem geschützten Ort zu verbringen, kündigte gestern Steffi Raatzsch vom Zweckverband Kommunales Forum Südraum Leipzig an.

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Putzen für die Jahresendpause: Vorige Woche erst eingesetzt wird der futuristische Schwimmbagger über den Jahreswechsel aus dem Wasser geholt

Quelle: André Kempner

Als "Bauherrin" ist sie dennoch nicht unglücklich: "Der Anfang ist gemacht, damit die Pflicht getan", sagte sie. Hintergrund: Bei einem späteren Baubeginn wäre die Genehmigung verfallen.

Die Baggerarbeiten an der Sohle seien ohnehin derzeit ausgesetzt, so Raatzsch. Zwar sei die Vermessung inzwischen fertig, aber der Kampfmittelbeseitigungsdienst müsse noch nachschauen. Und über den Jahreswechsel müssten für die Landesdirektion auch noch Daten den Arten- und Naturschutz betreffend herausgesucht und aufbereitet werden, kündigte sie an. "Wir sollen den Nachweis erbringen, dass wir mit dem, was wir vorhaben, keine geschützten Arten schädigen", erläuterte Raatzsch. Offensichtlich reichten der Landesdirektion die bislang übergebenen Daten nicht aus.

Das hatte sich bereits angedeutet, nachdem der Ökolöwe auf die streng geschützte Grüne Keiljungfer (die LVZ berichtete) im betreffenden Gebiet hinwies. Der Verband habe bereits Daten zugearbeitet, den Bereich zwischen Connewitzer Wehr und der Eisenbahnbrücke betreffend. Jetzt solle auch der restliche Teil bis zum Agra-Wehr ausgewertet werden, kündigte Raatzsch an. Das Problem sei derzeit nur, dass der Fachmann für die seltene Libellenart, der den Fluss untersucht hatte, bis Weihnachten im Ausland sei, sie damit keinen Zugriff auf seine erfassten Rohdaten habe.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.12.2014
Jörg ter Vehn

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