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Markkleeberg Seehaus Störmthal sucht neue Bleibe
Region Markkleeberg Seehaus Störmthal sucht neue Bleibe
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08:00 19.01.2013
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Michael Richter hat das Aus im Bornaer Stadtrat nicht unerwartet getroffen. „Es hatte sich bereits angedeutet“, erzählt der für die Standortentwicklung zuständige Mitarbeiter. Daher habe der Verein „Plan B, C und D“ aus der Schublade geholt und sich weiter auf die Suche begeben.

Dabei sei der Verein nicht nur Bittsteller. „Bürgermeister aus anderen Regionen kommen schon mal auf uns zu und bieten Häuser an“, erzählt Richter. Geholfen habe auch, dass der Superintendent aus Leipzig angeboten habe, seine Kontakte zu nutzen und nach freistehenden kirchlichen Häusern suchen wolle, sagte er. Wohin das Seehaus umziehe, sei noch offen. Für den Verein seien gerade die in den letzten Jahren gewonnenen positiven Kontakte im Südraum natürlich sehr wertvoll, es gebe aktuell aber auch zwei Angebote von Orten, die sich nicht im Landkreis befänden, erzählt Richter.

Klar ist, der Verein muss bis Mitte 2014 sein jetziges Domizil im ehemaligen Lutherstift in Störmthal verlassen. Der Bauantrag sei von vornherein befristet gewesen, erzählt Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch. Ein Umzug in der verbleibenden Frist sei zu schaffen.Auch Ortsvorsteherin Doris Parentin glaubt daran, dass die mit dem Verein getroffene Vereinbarung eingehalten wird. „Ich habe Vertrauen zu den Leuten, sonst hätten wir die Vereinbarung damals gar nicht erst getroffen“, sagte sie. Aktuell habe sie keinen Anlass, am Verein zu zweifeln.

In Störmthal gibt es jedoch auch eine sehr aktive Bürgerinitiative, die sich gegen den Verein und seine Methode des offenen Strafvollzugs für Jugendliche gegründet hat.

Der Seehaus-Verein habe vom Freistaat das Mandat, 14 Plätze für diesen offenen Strafvollzug zu schaffen, so Richter. Pädagogisch sinnvoll und möglich seien auch drei Gruppen mit 21 Jugendlichen. In Störmthal seien wegen der Räume nur sieben möglich. Schon deshalb müsse der Verein eine neue Bleibe suchen.

Jörg ter Vehn

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