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Markkleeberg Seerundweg soll Leipziger Straße entlasten
Region Markkleeberg Seerundweg soll Leipziger Straße entlasten
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15:25 19.05.2015
Südwestlich vom Kap Zwenkau laufen die Erschließungsarbeiten für den vierten Abschnitt des Bebauungsplangebietes 27 auf Hochtouren. Der Eigentümer, die Sächsisches Seebad Zwenkau, will das Projekt bis Sommer 2014 abschließen. Über den Seerundweg wird auch dieses Areal kurz vorm Hafen angebunden. Quelle: André Kempner

Darauf habe man sich in Gesprächen mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) verständigt. Die zusätzlichen Kosten muss allerdings die Stadt tragen.

Harald Redepenning, Initiator und langjähriger Renndirektor der Neuseenclassics, holte die Deutschen Radmeisterschaften 2012 nach Zwenkau in der Hoffnung, dass die Besten der Besten ihre Wettkämpfe rund um den See austragen können. Und er wurde wie so viele Zwenkauer bitter enttäuscht, als der Ausbau auf sechs Meter an den hohen Kosten scheiterte.

Dabei wollten es die Zwenkauer besser machen, als die Leipziger und Markkleeberger am benachbarten Cossi. Sie wollten Platz schaffen für Radler, Inlineskater und Spaziergänger. Stattdessen blieb es bei der Standardsanierungsbreite von 4,75 Meter, umgesetzt bereits auf dem ersten Abschnitt zwischen Pulvermühlenweg und Aussichtspunkt Zitzschen. Ende November soll dieser laut LMBV übergeben werden (die LVZ berichtete).

Gleiches war auch für den zweiten Abschnitt zwischen Kap Zwenkau und B 2 im nächsten Jahr geplant. Bis die Stadt Zwenkau, wie LMBV-Sprecherin Claudia Gründig im September sagte, Gesprächsbedarf anmeldete. "Wir möchten den Abschnitt in drei Teilabschnitte untergliedern, und zwei davon, insgesamt etwa drei Kilometer lang, auf sechs Meter Breite ausbauen", verkündete Rathauschef Schulz gestern überraschend. Die beiden Teilabschnitte reichen von der Grenze des Bebauungsplangebietes 27 westlich vom Kap bis zum Großdeubener Weg und von dort bis zum Leichenweg. Über eine Rampe würde eine Anbindung der auch für den Autoverkehr mit Tempo 30 vorgesehenen Abschnitte zur Zechwitzer Straße und zur B 2 erfolgen, so Schulz. Nur der dritte Teilabschnitt des Weges bis zum Waldeck werde auf 4,75 Meter angelegt.

"Wir brauchen eine zweite Zufahrt zum Hafen. In der Leipziger Straße wird es schon heute bei großen Veranstaltungen eng", begründete der Bürgermeister die für die Stadt teure Entscheidung. Denn dass sich Bund und Land an der Finanzierung der zusätzlichen 1,25 Meter beteiligen, sei nicht zu erwarten. Am Baustart nächstes Jahr soll sich nichts ändern.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.10.2013
Ulrike Witt

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