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Markkleeberg Seit Anfang September bereits 130 000 Euro in Gaschwitzer Sportplatz investiert
Region Markkleeberg Seit Anfang September bereits 130 000 Euro in Gaschwitzer Sportplatz investiert
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20:28 25.10.2009
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Markkleeberg

„Hier mitzuwirken, macht schon besonderen Spaß“, erklärt der gebürtige Gaschwitzer, dessen Ingenieurbüro keine 200 Meter entfernt liegt. Dabei fordert das Projekt nicht zuletzt wegen der kurzen Vorbereitungszeit alle Beteiligten.

Vor einem Jahr hatte die Stadt den Antrag auf Doppelförderung für das Gebiet der Sozialen Stadt Gaschwitz/Großstädteln gerade erst eingereicht (die LVZ berichtete). Nach der Zusage von 4,85 Millionen Euro Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) im Frühjahr gab es kein Überlegen mehr. Denn bis Ende 2012 müssen inklusive der ko-finanzierten kommunalen Eigenmittel 6,5 Millionen Euro verbaut sein. Die 130 000 Euro, die bis zum 31. Oktober in das Freizeitareal unterhalb der A 38 fließen, sind nur der Anfang. Aber einer der nach Jahren des Stillstands ein Zeichen setzt, wie nicht nur Kaiser findet.

Und die Arbeiten gehen zügig voran: Drei Beachvolleyballplätze in Ostseestrandqualität sind fast fertig, genauso wie das ebenerdige Schachbrett, die kindersichere Einfassung des Spielplatzes und ein stählerner Fitnesstrainer. Selbst Bänke und Papierkörbe stehen auf dem nun fast vollständig eingezäunten Grundstück bereit. Einzig das Wetter dürfte das erste Match verschieben.

Nach der Winterpause geht es auch für Kaiser und die Bauleute weiter. Dann soll die neue Einfeldturnhalle mit einer Investitionssumme in Höhe von 1,4 Millionen Euro gebaut werden. „Ich gehe davon aus, dass wir nach der Frostperiode am 1. März beginnen", sagt der Planer. 28 mal 27 Meter wird der Grundriss des Gebäudes sein, das baugleich in Großstädteln zu finden ist. Auf das Spielfeld entfallen 15 mal 27 Meter, der Rest ist für Sanitäranlagen und Umkleideräume vorgesehen. Fünf Monate später muss der Umzug über die Bühne gehen. „Wir haben eine enge Terminkette. Im August 2010 wird die alte Halle abgerissen, um Raum für Parkplätze zu schaffen“, erläutert Kaiser. Spätestens im Herbst 2010 soll die 290 000 Euro teure Umgestaltung des Geländes abgeschlossen sein. „Wahnsinn, wie schnell das alles geht", meint er.

Ulrike Witt

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