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Markkleeberg Seniorenberatung jetzt im Zwenkauer Rathaus
Region Markkleeberg Seniorenberatung jetzt im Zwenkauer Rathaus
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08:00 17.01.2013
Ernst Schück (links) ist der erste Gast in den neuen Räumen im Rathaus. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

„Eine Frage habe ich nicht. Ich wollte einfach mal vorbeischauen“, erklärte Ernst Schück. Er lebe noch in den eigenen vier Wänden und hoffe, dass das auch noch lange so bleibt. „Aber man weiß ja nie. Vielleicht brauche ich irgendwann eine Pflegestufe“, meinte der Witwer. Mit Andrea Böttcher-Richard traf er eine gute Bekannte. „Herr Schück kommt zu uns zum Mittagessen in die Schulstraße“, verriet die 40-Jährige. Auch mit Rathauschef Schulz gab es Gesprächsstoff. Ernst Schück war früher Lehrer an der Karl-Marx-Oberschule. Daher nutzte er die Gelegenheit und informierte sich bei seinem früheren Schüler über die Ausbaupläne fürs Schulzentrum. Vor der Tür wartete derweil die nächste Besucherin auf eine individuelle Beratung zur Pflegestufe.

Vor genau einem Jahr wurde die Seniorenberatung im Ergebnis des ersten sozialen Runden Tischs und auf Anregung des Netzwerkes Gerinet Leipzig ins Leben gerufen. Seither hieß es Montagnachmittag – Treffpunkt Haus der sozialen Dienste. „2012 haben wir 37 Termine angeboten, die von 57 Personen genutzt wurden“, berichtete Henrike Baldauf. Zwei Drittel seien Frauen gewesen, die meisten zwischen 60 und 70 Jahre. Erstaunlich: Nicht nur Zwenkauer kamen, auch Böhlener, Borsdorfer, Fuchshainer, Groitzscher, Markkleeberger und Threnaer. Den größten Zuspruch fanden laut Baldauf Termine zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie zur häuslichen Pflege.

Nun pünktlich zum ersten Geburtstag der Umzug ins Rathaus. „Die Seniorenberatung ist ein trägerübergreifendes Angebot und sollte zentral in der Stadt angesiedelt sein“, begründete der Bürgermeister die neue Örtlichkeit im Haus B, Zimmer 110. Künftig findet die Seniorenberatung dort immer am zweiten und vierten Dienstag von 16 bis 18 Uhr statt, die nächste am Dienstag. Dann geht es darum, wie pflegende Angehörige entlastet werden können. Wer nicht selbst dabei sein kann, sollte sich unter Telefon 034203 42125 an Henrike Baldauf wenden. Sie vermittelt wenn notwendig weitere Fachleute.

Ulrike Witt

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