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Markkleeberg Siegerehrung im Tempel der deutschen Fotografie
Region Markkleeberg Siegerehrung im Tempel der deutschen Fotografie
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09:53 22.02.2016
Preisverleihung im Deutschen Fotomuseum. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Premiere im Deutschen Fotomuseum: Nikon und Cewe – zwei ganz große im europäischen Fotomarkt – haben gestern die Preisträger ihres ersten gemeinsamen Fotowettbewerbs in Markkleeberg gekrönt. Mehr als 10 000 Fotografen hatten vergangenes Jahr zwischen Mai und Oktober ihre Arbeiten zum Thema „I am different“ eingereicht.

„Es ist mir eine Freude, als Initiator des Wettbewerbs, heute hier, im Tempel der deutschen Fotografie, die zehn besten Bilder vorzustellen“, erklärte Cewe-Vorstand International, Patrick Berkhouwer. Die Quantität und die Qualität der eingesandten Fotografien habe es der Jury schwer gemacht, einen Gewinner auszuwählen, berichtete er. Kooperationspartner Wolfgang Gödderitz, Marketingmanager bei Nikon, sagte: „Es ist beeindruckend, wie das Thema ’Ich unterscheide mich von anderen’ emotional in die Bildsprache umgesetzt wurde. Die Ergebnisse sind wirklich fantastisch.“

Den ersten Preis erhielt der Leipziger Corwin von Kuhwede für sein Bild „in und out“. Darauf sind drei Kinder und eine ältere Dame auf einer Bank sitzend im Hauptbahnhof zu sehen. Die Kinder vertieft in Smartphone und Tablet, die Frau in ein Buch. Zwei Generationen, zwei Kommunikationswelten. „Das Foto ist auf den Punkt, inhaltlich und technisch“, würdigte Nikon-PR-Manager Markus Hillebrand das Werk. Von Kuhwede verriet, dass das Foto über einen Facebook-Aufruf zustande gekommen ist. „Solche Situationen begegnen einem heute zwar überall, aber ich bin kein Straßenfotograf. Deshalb habe ich diesen Weg gewählt und die Szene nachgestellt“, so der 37-Jährige. Er konnte sich über eine neue Nikon-Kamera im Wert von 3000 Euro und einen Cewe-Gutschein über 750 Euro freuen.

„Zwerge allein im Wald“ von Christoph Ruhland holte den zweiten Preis. „Bei dem Foto geht sofort das Kopfkino an. Ich sehe gleich eine ganze Reihe Filmszenen vor mir, einfach witzig“, sagte Hillebrand beim Blick auf zwei Paprika im Salatbeet. „Jeder schaut anders, jeder hat andere Gedanken. Mir ging es darum, mal die Perspektive zu wechseln, mit Formen zu spielen und dabei Spaß zu haben“, erklärte Ruhland.

Ausgezeichnet wurden am Freitag auch die Bilder „Stadion“ von Rolf Dingerdissen, der „Einbeinruderer“ von Annemarie Berlin und „Golden Gate“ von Angela Gundlach-Oetzel. „Das Interesse an der Fotografie wird immer stärker. Heute geht kein wichtiger Moment im Leben mehr ohne ein Bild vorbei. Alles und jedes wird festgehalten – egal ob mit Smartphone oder Kamera“, sagte Berkhouwer. Hausherr Andreas J. Mueller erinnerte beim anschließenden Rundgang: „Das Bild ist seit jeher ein wichtiges Instrument, die Welt zu begreifen.“

Schade: Zu sehen sind die Bilder leider nicht mehr im Fotomuseum, die Preisträger durften sie gestern, groß aufgezogen, mit nach Hause nehmen.

Von Ulrike Witt

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