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Markkleeberg Speisesaal im Schulkomplex West übergeben
Region Markkleeberg Speisesaal im Schulkomplex West übergeben
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13:57 19.05.2015
Oberbürgermeister Karsten Schütze gibt ausnahmsweise mal höchstpersönlich im neuen Speisesaal Obst aus. Quelle: André Kempner

Vorbei sind die Zeiten, in denen Lärm, Küchenmief und drangvolle Enge Kindern wie Lehrern auf den Magen schlug.

"Mit dem Speisesaal ist das letzte Objekt im Schulkomplex, das neu gebaut oder saniert wurde, fertig", erklärte Schütze den Gästen, darunter Vertreter der Baufirmen und Stadträte. Wobei er sich gleich selbst korrigierte, schließlich hat der Stadtrat gerade erst grünes Licht für die Sanierung der Dreifelderhalle an der Städtelner Straße gegeben. Voraussichtlich eine Million Euro muss die Stadt in den nächsten Jahren in das 18 Jahre alte Objekt stecken. Zudem stehen auch in der Grundschule noch Modernisierungsmaßnahmen an. Nichtsdestotrotz sei die Übergabe des Speisesaals nach der Sanierung der kleinen Turnhalle, dem Ausbau der Oberschule mit der neuen Stadtbibliothek, dem Neubau der großen Turnhalle und der Neugestaltung der Außenanlagen ein weiterer Meilenstein, so Schütze. Rund 14,5 Millionen Euro sind seit 2007 insgesamt in den Schulkomplex geflossen.

"Hier haben Generationen von Markkleebergern gegessen, viele, wie ich auch, ihren Schulanfang gefeiert", erinnerte der Rathauschef. Lange Jahre sei der Speisesaal wenig einladend gewesen, jetzt könne er sich wieder sehen lassen. Der Flachbau hat ein neues Dach und eine neue Fassade samt Wärmedämmung erhalten. Dank Schallschutz ist der Lärmpegel, selbst wenn alle 150 Plätze besetzt sind, deutlich geringer, die Farbgestaltung hell und freundlich. Der Küchenbereich wurde entkernt und umgestaltet, das Heizungssystem an die Grundschule angeschlossen und der Sanitärtrakt komplett erneuert.

"Nicht zuletzt haben wir eine wesentliche Forderung des Gesundheitsamtes erfüllt: die Trennung von Speiseausgabe und Geschirrrückgabe", sagte Schütze. Auch die Arbeitsbedingungen für den Caterer hätten sich mit dem Einbau einer Belüftungsanlage, separater Abwaschküche, Umkleide- und Sanitärräumen deutlich verbessert.

"Was Sie sehen, ist sächsische Qualitätsarbeit. Alle 16 Baulose wurden von Firmen aus der Region ausgeführt, nur das Containerinterim von einem Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen geliefert", sagte Schütze. In Summe habe die Sanierung rund 750 000 Euro gekostet. 40 Prozent davon seien Fördermittel, je hälftig von Bund und Land aus dem Topf des Sanierungsgebietes "Umfeld Gautzscher Platz" getragen.

Im Rahmen eines Schulprojektes soll in den nächsten Monaten noch der Ostgiebel mit Graffiti gestaltet werden, kündigte Schütze gestern an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.11.2014
Ulrike Witt

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