Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg „Spinne ist out, „Palaver“ ist in
Region Markkleeberg „Spinne ist out, „Palaver“ ist in
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:35 19.09.2015
Jugendklubchefin Katja Koge und Chris Weber freuen sich über das neue Domizil im Keller der Markkleeberger Oberschule. Quelle: André Kempner
Anzeige
Markkleeberg

In Markkleeberg gibt es einen neuen Treffpunkt für Kids und Teenies – den Jugendklub „Palaver“. Dieser ist direkter Nachfolger der „Spinne“ und hat sein Domizil im ehemaligen Schlemmerkeller der Oberschule in der Geschwister-Scholl-Straße 2a.

„Für unser altes Domizil in der Spinnereistraße 32 ist der Mietvertrag im August ausgelaufen. Bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten lag die Oberschule nahe. Hier ist seit Jahren der Schulklub zu Hause, der vom gleichen Träger, der Kindervereinigung Leipzig, betrieben wird“, erklärt Jugendklubleiterin Katja Koge. Im Juli stemmte die 36-Jährige, unterstützt von der Stadt und ihrem Kollegen Chris Weber den Umzug. Seit Schuljahresbeginn Ende August gibt es im Keller nun ein Rundum-Angebot: Von 11 bis 16 Uhr steht der Schulklub unter Leitung von Robert Lüddecke offen, im Anschluss bis 19.30 Uhr der Jugendklub.

Neu sind nicht nur die Räumlichkeiten mit großen gemütlichen Couchecken, sondern auch der Name. „Die Spinne war ja an die Spinnereistraße gebunden und machte hier einfach keinen Sinn. Und die Idee, den Jugendklub Palaver zu nennen, hatten natürlich die Kinder und Jugendlichen“, erzählt Koge. Dass Palaver eigentlich ein langwieriges oberflächliches Gespräch und im deutschen Sprachgebrauch eher negativ besetzt ist, stört ganz offensichtlich niemanden.

Vielmehr freuen sich Koge und Weber, dass der Jugendklub deutlich besser als zuletzt die „Spinne“ angenommen wird. Zwischen 30 und 50 Tennies zählt die Chefin jetzt an einem normalen Nachmittag. „Und damit haben wir uns verdoppelt. Das ist auch kein Wunder, die neuen Räumlichkeiten sind viel freundlicher, viel attraktiver“, räumt sie ein. Neben Dart, Billard, PC, Spielkonsolen und Tischtennis sei vor allem der Fitnessraum mit Kraftgeräten beliebt. „Der zieht richtig viele Jugendliche an“, sagt Weber. Außerdem soll es wie schon in der „Spinne“ regelmäßig Projektangebote geben.

„Wir sind gerade dabei Ideen zu sammeln, auch für die bald anstehenden Herbstferien. Es geht wahrscheinlich in die künstlerische Richtung mit Lichtgraffiti, Instrumentenbaum und Trommelkurs“, macht Koge neugierig. Wer sich einbringen möchte, sei jederzeit willkommen, fügt sie hinzu. Ausdrücklich steht der Jugendklub für alle jungen Markkleeberger zwischen sechs und 27 Jahren offen.

Mit 41 Jahren nicht mehr ganz jugendlich, aber von Berufs wegen jetzt immer öfter im Jugendklub unterwegs ist Schulsozialarbeiter Steve Pauli. „Eigentlich habe ich meinen Beratungsraum in der ersten Etage, bin dort für alle 360 Oberschüler erreichbar. Aber ich komme gern in den Keller und nutze den Klub gelegentlich für individuelle Gespräche in ungezwungener Atmosphäre“, gesteht er.

Übrigens: Am 24. September, 16 Uhr, werden Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), Sozialamtsleiterin Margit Kaschny und Vertreter der Kindervereinigung Leipzig den neuen Jugendklub „Palaver“ offiziell einweihen.

Von Ulrike Witt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Auch die Bürger der Stadt Markkleeberg können in den Entwicklungsländern helfen – zum Beispiel fair gehandelte Waren aus diesen Ländern bevorzugen. Die Stadt bekommt für ihre Bemühungen nun den Titel als „Fair-Trade-Town“ verliehen.

18.09.2015

Schwerer Unfall auf der B2 im Leipziger Süden: Ein Auto ist am Dienstagmorgen bei Markkleeberg verunglückt und blieb hinter der Leitplanke liegen.

15.09.2015

„LebensArt“ heißt eine ziemlich exklusive Ausstellung zu Haus und Garten, die an diesem Wochenende im Park des Schlosses Güldengossa Station macht. Rund hundert Aussteller werben dort für ihre zum Teil recht ausgefallenen Ideen.

14.09.2015
Anzeige