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Sportbad muss um anderthalb Meter angehoben werden

Sportbad muss um anderthalb Meter angehoben werden

Seit drei Monaten wartet die Stadt auf die Baugenehmigung für das neue Sportbad am Bahnhof. Das dachten zumindest die Markkleeberger. Stattdessen mussten die Fachleute im Technischen Rathaus noch mal an der Feinplanung arbeiten.

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So soll das neue Sportbad am Markkleeberger Bahnhof aussehen. Der erste Spatenstich ist jetzt im Frühjahr geplant, die Eröffnung im Oktober 2016.

Quelle: Iproplan

Markkleeberg. "Ende 2014 hat sich bei einer tiefgründigen Baugrundanalyse herausgestellt, dass wir mit der Wasserhaltung in der Baugrube Probleme bekommen könnten, weil bei unserer Planung möglicherweise ein Grundwasserleiter angeschnitten worden wäre", erklärte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) gestern im Rathaus. Dies hätte unter Umständen Mehrkosten von einer halben Million Euro nach sich gezogen. Ein Risiko, das die Stadtverwaltung nicht eingehen wollte.

Inzwischen wurde eine Alternative gefunden und eine sogenannte Tektur des Bauantrages beim Landkreis Leipzig eingereicht. "Das Sportbad wird einfach um 1,50 Meter angehoben, so dass die Baugrube höher liegt und es keine Konflikte mehr mit dem Grundwasserleiter gibt", so Schütze. Letztlich stelle sich diese Lösung sogar als die bessere heraus.

"Wir haben zwei Vorteile: Erstens sind die Kosten für die Baugrube geringer, zweitens erreichen wir städtebaulich ein besseres Erscheinungsbild", erläuterte der Rathauschef. Nach der ursprünglichen Planung wäre das Sportbad ein Flachbau hinter dem Bahnhofsgebäude geworden, nun füge es sich, höher gelegen, harmonisch in die Bebauung ein.

"Allerdings ist damit auch ein Nachteil verbunden", gestand Schütze, "der Zugang vom Bahnhof zum Sportbad ist nicht mehr ebenmäßig. Es ist ein Höhenunterschied von neun Treppenstufen zu überwinden, für den wir aber eine barrierefreie Lösung gefunden haben." Es werde ein Hublift installiert, der sowohl Rollstuhl- und Rollatorfahrern als auch Eltern mit Kinderwagen problemlos den Zugang ermöglicht. "Das ist ein kleiner Nachteil im Inneren, der uns aber wiederum für die Außengestaltung Chancen einräumt", so der Oberbürgermeister. So sollen die neun Stufen ins Freie gezogen und dort als Wartebereich beispielsweise für Schülerklassen genutzt werden. Dieses Thema hatte den Planern vorab noch Kopfzerbrechen bereitet.

"Im Grunde ist nun aus einer Horrormeldung eine bessere Lösung geworden. Das hätten wir anfänglich auch nicht gedacht", sagte Schütze. Zeitlich habe die Änderung keine Folgen, auch wenn sie planerisch drei bis vier Wochen gekostet hat. "Unser Ziel bleibt der erste Spatenstich im Frühjahr. Bis Dezember soll der Rohbau mit dem Dach stehen, damit im nächsten Winter der Innenausbau erfolgen kann. Die Eröffnung des Sportbades soll planmäßig im Oktober 2016 sein", betonte der Oberbürgermeister. Auch bei den Kosten gebe es mit rund 5,4 Millionen Euro - der Bahnhofsumbau ist hier nicht enthalten - keine wesentlichen Veränderungen, fügte Schütze hinzu.

Er geht davon aus, dass die Baugenehmigung zeitnah eingeht. Vom Kreis sei ihm dies avisiert worden. Deshalb würden im Rathaus auch schon parallel die Ausschreibungen vorbereitet. Die erste - für das Edelstahlbecken - soll nächste Woche im Technischen Ausschuss diskutiert und Mitte März vom Stadtrat verabschiedet werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.02.2015
Ulrike Witt

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