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Markkleeberg Sportunterricht mal anders
Region Markkleeberg Sportunterricht mal anders
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07:00 24.03.2017
Konzentration, Koordination und Schnelligkeit waren gestern beim „Kindersprint“ in der Turnhalle Schulstraße, hier Jean-Sebastien aus der Klasse 3b, gefragt. Quelle: Ulrike Witt
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Markkleeberg

Kindern im Grundschulalter Spaß und Freude an sportlicher Betätigung zu vermitteln, das hat sich die Bewegungsinitiative „Kindersprint“ auf die Fahnen geschrieben. Mit einem computergestützten Laufparcours tourt die seit Jahren quer durch Deutschland. Gestern machte das Team Station an der Grundschule in Markkleeberg-Mitte. Neun Klassen beteiligten sich dort.

„Schneller, schneller“, feuerten sich die 28 Mädchen und Jungen aus der Klasse 3b am Mittag gegenseitig an. Nur rund acht Meter lang war die Sprintstrecke, die die acht- und neunjährigen Kinder in der alten Turnhalle in der Schulstraße zu absolvieren hatten, aber gespickt mit einigen Hürden: Eine nach dem Zufallsprinzip gesteuerte Ampel gab Startzeit und Laufrichtung vor, Pylonen den Slalomkurs für den Rückweg.

„Mit zwei Lichtschranken messen wir auf die Hundertstelsekunde genau, wie schnell sich die Kinder durch den Parcours bewegen. Nach dem Zieleinlauf wird die Gesamtzeit aus den Einzelwerten Antritt, Sprintvermögen, Richtungswechsel und Pendelvermögen ermittelt“, erklärte „Motivatorin“ Lisa Stahl von der Bewegungsinitiative „Kindersprint“.

Der Parcours sei für alle Kinder, egal ob groß oder klein, dick oder dünn, Sport-As oder Bewegungsmuffel, geeignet. „Die etwas andere Sportstunde soll den Schülern vor allem Spaß machen“, betonte die 21-Jährige. Deshalb werde am Samstag auch jedes Kind am großen „Kindersprint“-Finale der Grundschulen der Region im Autohaus AMZ im Gewerbegebiet Wachau, Magdeborner Straße 12, teilnehmen können, unabhängig von der in den Vorrunden erreichten Zeit.

Jubel und Applaus für einen Super-Sprint sicherte sich gestern Bernd Walther von der Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen Wachau (EGW). „Als Betreiber des Markkleeberger Sees mit seinen zahllosen sportlichen Möglichkeiten ist es uns wichtig, die Bewegungsinitiative ideell und finanziell zu unterstützen“, sagte er. „Alle Achtung“, meinte Margit Kaschny, Amtsleiterin für Soziales und Bildung, die den Schirmherrn der Veranstaltung, Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), vertrat.

Von Ulrike Witt

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