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Markkleeberg Springen, Planschen, Bahnen schwimmen
Region Markkleeberg Springen, Planschen, Bahnen schwimmen
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18:30 08.07.2010
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...“ – ins Freibad. Drei Einrichtungen in unserer Region locken derzeit Groß und Klein ins kühle Nass. In Markkleeberg hat das Agra-Bad geöffnet, in Markranstädt das Stadtbad und in Zwenkau das Waldbad.

Mit einer Wasserfläche von 180 Quadratmetern im Mehrzweckbecken ist das Freibad im Agra-Park das kleinste von ihnen. Dennoch wird es sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen rege genutzt. Brigitte Winkler kommt gerade wegen der gemütlichen Atmosphäre hierher. „Da es nicht so riesig ist, geht es schon familiär zu.“ Wer nicht baden will, kann sich auf dem Spielplatz austoben oder es sich im Schatten unter den Bäumen gemütlich machen. Besonders geeignet ist das Becken, über das Schwimmmeister Jörg Schmidt wacht, vor allem für größere Kinder, die schon schwimmen können. Die ganz Kleinen müssen bei Mama oder Papa auf dem Arm bleiben – die Wassertiefe beträgt mindestens 0,70 Meter und im Schwimmerbereich 1,50 Meter. Geöffnet ist das Bad montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, am Wochenende von 10 bis 19 Uhr. Erwachsene bezahlen 1,50 Euro, Kinder 0,75 Euro Eintritt.

Alleine spielen können die Kleinen hingegen im Zwenkauer Waldbad. Hier gibt es nicht nur ein Kleinkind-Planschbecken mit Rutsche und Springbrunnen, sondern auch eine Rieselstrecke, in der Babys ihre ersten Wassererfahrungen sammeln. Größere Kinder und Erwachsene haben im benachbarten Schwimmerbecken die Möglichkeit, ihre 50-Meter-Bahn zu ziehen oder sich vom Drei-Meter-Turm zu stürzen. Sigrid Leiwelt ist mit ihrem Sohn Noel derzeit täglich hier. Sie geht mit dem Dreijährigen lieber hierher als an die Seen. „Die Kinder können auch mal ins Becken springen, es ist immer eine Aufsicht da, und das Wasser ist einfach toll“, begründet sie. Am Beckenrand wacht Schwimmmeister Torsten Quaas über die Badegäste – und verleiht Bälle und Ringe zum Tauchen. Er schätzt vor allem die Weitläufigkeit des Waldbads, dessen Name schon andeutet, dass es viele Schattenplätze gibt. Liegestühle müssten die Besucher nicht mitbringen, „wir haben überall Bänke hier“, sagt er. Geöffnet ist das Bad wochentags von 10 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 1,50 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder.

Etwas Besonderes hat das Stadtbad in Markranstädt zu bieten. In dem 25 mal 50 Meter großen Becken gibt es eine Schwimmmatte, auf der die Badegäste ihr Gleichgewicht schulen können, indem sie sich draufstellen und darüberlaufen. Wer gut ist, schafft die 20 Meter lange Strecke, ohne ins Wasser zu fallen. Ansonsten sind auch hier Sprünge vom Drei-Meter-Brett möglich, wer klein anfangen möchte, versucht sich am Ein-Meter-Brett. Kinder haben ihr eigenes Becken mit einer Rutsche.

Dem Planschbecken zeigt Timo in diesem Jahr die kalte Schulter. Er ist gerade drei Jahre alt geworden und geht jetzt lieber mit Papa Sebastian Mätzold im Nichtschwimmerbecken toben. Oft kommt er mit seinen Eltern aus Grünau hierher, „wegen der Eintrittspreise und weil alles sauber und gepflegt ist“, wie Timos Mutter betont. Für sie ist außerdem wichtig, dass mit Schwimmmeister Ronny Bettzüge außer ihr noch jemand ein Auge auf ihren Sohn hat. Geschwommen werden kann wochentags von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende von 10 bis 20 Uhr. Erwachsene bezahlen drei Euro Eintritt und Kinder einen Euro. Günstiger wird es für die, die erst ab 17 Uhr zum Baden kommen. Beachvolleyball kann übrigens in Zwenkau und in Markranstädt gespielt werden, Tischtennis im Agra-Bad, hier verleiht Schmidt auch Federballspiele. In allen drei Freibädern gibt es einen Imbiss.

Julia Tonne

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