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Markkleeberg Stadt-Tochter WBG baut in Gaschwitz Kita mit 132 Plätzen
Region Markkleeberg Stadt-Tochter WBG baut in Gaschwitz Kita mit 132 Plätzen
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00:27 06.06.2015
So soll die neue Kita aussehen, die auf der Brache in der Hauptstraße 284 in Gaschwitz gebaut wird. Quelle: Ing.Büro Stamm
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Markkleeberg

Eröffnung soll im Mai 2016 sein.

"Wir haben nach Möglichkeiten gesucht, ohne langwierige Fördermittel- und Ausschreibungsverfahren schnell Plätze zu schaffen, und sind in Leipzig fündig geworden", berichtete Philipp Staude, Bürgermeister und WBG-Geschäftsführer, im Ortschaftsrat Gaschwitz diese Woche. Beim großen Nachbarn würden derzeit mehrere Kitas von privater Hand gebaut, vier in Regie der Stadtbild-Projekt GmbH. Und die arbeitet als Planer just mit dem Ingenieurbüro von CDU-Stadtrat Robby Stamm zusammen. "Warum sollen wir die Kontakte und die Erfahrungen nicht nutzen, wo wir mit der Hauptstraße 284 auch noch ein geeignetes freies Grundstück zur Verfügung haben", sagte Staude.

Inzwischen hat der WBG-Aufsichtsrat sein Okay für das zwei Millionen Euro teure Projekt gegeben und Stamm "in Rekordzeit von zwei Wochen" die Planung vorgelegt. Das "Handtuchgrundstück" sei eine Herausforderung gewesen, gestand er dem Ortschaftsrat. Die Lösung - ein Vorder- und Hinterhaus jeweils dreigeschossig mit einem Verbindungsgang und Garten, alles farblich auf die Bedürfnisse der Jüngsten abgestimmt - kam gut an. Ungewöhnlich, aber wie das ganze Vorhaben dem Bedarf geschuldet, ist die Platzverteilung. Üblich sind bei Kitas, ein Drittel Krippen-, zwei Drittel Kindergartenplätze. In Gaschwitz werden es je 66 Plätze sein.

Der Bauantrag soll morgen beim Kreisbauamt in Grimma eingereicht werden. Die Mitarbeiter seien bereits sensibilisiert, versicherten Staude, Stamm und Frank Moritz von der Stadtbild, die auch hier die Projektsteuerung übernimmt Sie gehen davon aus, dass spätestens im August Baustart sein wird, zehn Monate später die ersten Steppkes Einzug feiern. Träger der integrativen Kita könnte die Volkssolidarität werden, die in Gaschwitz bereits die "Zwergenstube" betreibt, wie Staude sagte. Das letzte Wort habe aber der Stadtrat.

"Die Kita wird ein Gewinn für unseren Ortsteil. Vielleicht regt das junge Familien an, nach Gaschwitz zu ziehen", sagte Ortschaftsratsvorsitzender Günter Schwarze (SPD). Staude kündigte passend dazu an, dass die WBG ab 2016 Wohnungen in Gaschwitz bauen will.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.06.2015
Ulrike Witt

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