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Markkleeberg Stadt bittet Bürger um Ideen für "neue Mitte"
Region Markkleeberg Stadt bittet Bürger um Ideen für "neue Mitte"
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13:51 19.05.2015
Zwischen Ring und Rathaus soll die neue Mitte gestaltet werden. Quelle: André Kempner

Um so viele Anregungen wie möglich zu erhalten, will die Stadt 2015 einen städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb ausloben. Zuvor sollen aber die Markkleeberger ihre Vorstellungen einbringen. Zum Auftakt findet am Montag ab 18 Uhr eine Bürgerversammlung im Großen Lindensaal statt.

"Markkleeberg ist eine schöne Stadt mit hoher Lebensqualität. Die Seen haben sich toll entwickelt, aber wir haben Defizite im Zentrum", sagt Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Dies zu ändern, sei eine sehr schöne und historische Aufgabe, "die wir jetzt anpacken wollen und können, weil die Rahmenbedingungen stimmen". So seien die Freiflächen gegenüber der Rathausgalerie und am Bahnhof endlich im Eigentum der Stadt und mit den bereits genehmigten Fördermitteln fürs Bahnhofsumfeld die finanzielle Basis für den Startschuss im Jahr 2016 gelegt.

Sicher gebe es auch die Möglichkeit, die Areale an Private zu veräußern, "aber wir wollen eine neue Mitte, ein geschlossenes städtebauliches Ensemble in dem sich die Markkleeberger wohlfühlen, mit dem sie sich identifizieren können", erklärt der Rathauschef. Deshalb sei die entscheidende Frage: Was wollen die Markkleeberger?

Deren Ideen sollen in konkreten Vorschlägen münden. Wobei klar sein müsse, das neue Gesicht der Stadt sei keine Aufgabe, die von heute auf morgen zu bewerkstelligen sei, sondern nur über einen Zeitraum von zehn, 15 oder auch mehr Jahren. "Definitiv wird es kein Konzept für die Schublade", verspricht Schütze. Er freue sich, dass das Interesse schon jetzt riesig sei, zahlreiche Stadtplaner, Architekten und Landschaftsarchitekten unbedingt am Wettbewerb teilnehmen wollen.

"Grundlage für einen guten Entwurf ist eine gute Aufgabenstellung", betont Michael Rudolph vom Leipziger Büro Station C 23, das den Wettbewerb im Auftrag der Stadt vorbereitet. Wie berichtet, soll die Aufgabenstellung in den nächsten Monaten unter Einbeziehung aller Interessengruppen, das heißt Bürger, Wirtschaft und Politik, erarbeitet werden. Geplant sind fünf Workshops - der erste am Montag -, sowie ein Bürgerspaziergang am 18. Oktober 14 Uhr.

Um eine breite Bürgerbeteiligung zu gewährleisten, erhalten in diesen Tagen zudem alle Haushalte Klappkarten, auf denen die Markkleeberger ihre Vorschläge, gern auch mit Anlagen, beschreiben und skizzieren können. Zwischen dem 7. Oktober und 7. November können die Karten im Rathaus, in den Schulen sowie in den Einkaufsmärkten Globus, Marktkauf und Nahkauf abgegeben oder per Post an das Bauamt, Rathausplatz 1, geschickt werden.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, Ideen unter www.markkleeberg.stationc23.de loszuwerden. An gleicher Stelle können Informationen zum aktuellen Stand der Vorbereitungen und später auch des Wettbewerbs abgerufen werden. Dies gilt auch für die Homepage der Stadt, wo Infos unter dem Stichwort "Wettbewerb zur Stadtmitte" zu finden sind. Mitte April 2015 soll der Stadtrat die Aufgabenstellung verabschieden und grünes Licht für die Ausschreibung geben, der Wettbewerb selbst bis Ende 2015 abgeschlossen sein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.10.2014
Ulrike Witt

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