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Markkleeberg Stadt und Förderverein finanzieren Allradfahrzeug für Markkleeberger Wasserretter
Region Markkleeberg Stadt und Förderverein finanzieren Allradfahrzeug für Markkleeberger Wasserretter
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17:50 19.05.2015
Stadtwehrleiter Rainer Walther (rechts) und Uwe Zieger von der Wasserrettung präsentieren stolz den Ford Transit in der Fahrzeughalle. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Der Neue kann sich im Fahrzeugpark durchaus sehen lassen: 125 PS stark, mit geländegängigem Allradantrieb, frostfreundlicher Zusatzheizung, Klimaanlage, raumsparendem Regalsystem und Hochdach lässt er kaum Wünsche offen. "Unser alter T4 war 14 Jahre alt: Platz zum Umziehen geschweige denn für unsere Überlebensanzüge, Decken, Rettungswesten und -ringe hatten wir da drin nicht", sagt Uwe Zieger, Zugführer der Markkleeberger Wasserrettung. Im Ford Transit könnten nun alle Utensilien für die Erste Hilfe vom Rettungsring bis zum Spineboard für Wirbelsäulenverletzte problemlos untergebracht werden.

Die technische Aufrüstung der Wasserretter ist auch dringend notwendig: Denn die Zahl der Einsätze an den Seen im Leipziger Südraum wächst von Jahr zu Jahr. "2012 mussten wir mit unserem Motorboot acht Mal aufs Wasser, um Leben zu retten, 2011 waren es im Vergleich vier Einsätze", berichtet Stadtwehrleiter Rainer Walther. Und die 100-prozentige Steigerung sei kein Ausreißer, die Tendenz vielmehr eindeutig.

Personell ist die Freiwillige Feuerwehr Markkleeberg-West längst auf Notfälle eingestellt. "Wir haben 20 ausgebildete Bootsführer in unseren Reihen", sagt Ortswehrleiter Andreas Knoll. Weitere Kameraden seien aktuell in der Ausbildung. Ende März legen sie ihre Prüfung auf dem Cospudener See ab. Dann müssen sie beweisen, dass sie das 90-PS-Rettungsboot ebenso wie den Raft-Eisretter sicher bedienen können.

Dass es sich bei dem Ford Transit um einen Gebrauchtwagen mit Tageszulassung handelt, sieht man dem Neuen nicht an. "Da der Landkreis Leipzig für die Anschaffung des Zugfahrzeugs keine Fördermittel ausgereicht hat, mussten wir gezielt nach einem günstigen Angebot schauen", begründet Rathaussprecher Daniel Kreusch den Kauf. Ganz allein hat die Stadt Markkleeberg den Ford allerdings nicht bezahlt. "Unser Förderverein hat knapp 2000Euro draufgelegt", berichtet Ortswehrleiter Knoll. Unter den 22 Mitgliedern seien elf Kameraden sowie Gewerbetreibende und Privatleute.

Die nächste Anschaffung für die Feuerwehr ist derweil im Rathaus schon geplant. Diesmal soll es ein Gerätewagen sein. Der aktuelle ist ein W50 aus dem Jahr 1989, "das letzte Feuerwehrauto in Markkleeberg aus DDR-Zeiten", betont Kreusch.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.02.2013

Ulrike Witt

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