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Markkleeberg Stadt von der Qualität der Bürgervorschläge sehr angetan
Region Markkleeberg Stadt von der Qualität der Bürgervorschläge sehr angetan
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14:08 19.05.2015

"Wir haben zwischen 7. Oktober und 7. November knapp 100 Karten, Briefe und E-Mails erhalten. Zudem nutzten viele Bürger die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen im Rathaus, beim Stadtrundgang oder auch auf der Straße ihre Ideen darzulegen. In Summe sind das 400 bis 500 Vorschläge, die wir in der Kürze der Zeit noch gar nicht alle auswerten konnten", zog Rudolph gestern im Kleinen Lindensaal ein erstes Fazit. Zahlenmäßig habe er sich zwar nach der Nahverkehrsumfrage mit 1200 Antworten mehr Rücklauf erhofft, gestand Schütze. "Aber wichtiger ist die Qualität. Und die stimmt", so Rudolph.

Er sei regelrecht begeistert von der Vielzahl der sehr fundierten, ausgereiften Ideen. "Das beweist, dass sich die Markkleeberger sehr ernsthaft, sehr sachorientiert mit dem Thema Zentrumsentwicklung auseinandersetzen. Das hatten wir so nicht erwartet - Respekt", sagte Rudolph, der mit seinem Büro den 2015 von der Stadt geplanten städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb vorbereitet und begleitet.

"Natürlich werden wir nicht alle Ideen umsetzen können", betonte der Rathauschef. Allein für die freie Fläche gegenüber der Rathausgalerie seien unzählige Varianten eingegangen - "von der Grünfläche bis zum Hochhaus ist praktisch das ganze Meinungsspektrum dabei", so Schütze schmunzelnd. Und das Areal sei nur einer von 14 Problempunkten zwischen Ring und Rathausplatz. Als Schwerpunkte hätten sich erwartungsgemäß die Aufenthaltsqualität, Familien- und Kinderfreundlichkeit und der Verkehr, hier insbesondere Stellplätze, herauskristallisiert, sagte Rudolph. "Etliche wünschen sich einen Spielplatz in Zentrumsnähe. Radabstellplätze werden immer wieder genannt und Parkscheinautomaten, deren Tickets als Gutscheine in den Geschäften eingelöst werden können", zählte Schütze auf.

Vergangene Woche hat der OBM in Workshops nicht nur mit Händlern und Eigentümern (die LVZ berichtete), sondern auch mit der Bahn, den Leipziger Verkehrsbetrieben, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, der Polizei und potenziellen Investoren gesprochen. "Das Interesse am Wettbewerb und einer zeitnahen Umsetzung ist groß", lautet Schützes Resümee. Bis Ende des Jahres wird die Phase 1 mit weiteren Workshops abgeschlossen, danach sofort Phase 2 mit Diskussion und Formulierung der Aufgabenstellung beginnen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.11.2014
Ulrike Witt

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