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Markkleeberg Stadtfest: Die Mischung macht?s - und die kommt an
Region Markkleeberg Stadtfest: Die Mischung macht?s - und die kommt an
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13:30 06.05.2013

Kein Wunder, dass zur 22. Auflage am Wochenende wieder Tausende Besucher kamen.

Ein Datum ist im Kalender von Familie Cramer aus Markkleeberg jedes Jahr rot markiert: das Mai-Wochenende, an dem das Stadtfest steigt. "Wir kaufen dann beim Blumenmarkt immer unsere Pflanzen für den Balkon", erklärte Silvio Cramer. Der Blumenmarkt sei nach einem Rundgang durch Rathausstraße und durch den Festanger die letzte Station, "denn hier packen wir uns dann mehrere Kisten und Taschen voll".

Nadja Kunz zog es hingegen jedes Mal zur Festwiese, wo der Verein Sportmobil Springburg Spiele aller Art und Form von den Kindern ausprobieren lässt. Doch der Fitness-Parcous, die Minigolf-Bahnen, das Magnet-Fußballspiel und ein Pferdespringturnier auf dem Brett ließen Kirill, Kristian und Viktoria eher kalt. "Sie sind vom Entchen-Angeln nicht wegzubekommen", sagte Kunz. Ganz im Gegensatz zu Jolina, Moritz und Clemens, die ihre Fitness trainierten und hinterher einlochten. "Die Spielmöglichkeiten sind einfach toll", betonte Susanne Ostapyshyn. Zudem genieße sie das Flair sowie die Musik des Stadtfestes und die Zeit mit Leuten, die sie hier immer treffe. "Das ist einmalig."

Sylke Schulz ist nach dem Wochenende mit Rummel, Blumenmarkt und Verkaufsständen "regelrecht arm", doch einmal im Jahr lohne es sich, zum Stadtfest zu kommen. "Da wird dann eben vorher gespart, damit wir dann hier richtig viel erleben können", sagte sie und schickte ihre Tochter Nele zum Trampolinspringen.

Im hinteren Teil der Festwiese war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vertreten, das in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert. Hier stellten sich die zwei Altenpflegeheime, die Beratungsstellen, die Kindergärten und die Sozialstationen vor, die der DRK-Kreisverband Leipzig-Land betreibt. Der Katastrophenschutz war mit einem Einsatzwagen und mit einem Wasserwachtboot angerückt, um zu zeigen, wofür das DRK auch steht. "Wir sind viel mehr, als die Leute immer denken", machte Ines Morgenstern deutlich. Die Sprecherin des DRK-Kreisverbands betonte, dass die Aufgaben unglaublich vielfältig seien. "Wir begleiten die Menschen von der Geburt über Kindergarten, Schule bis hin zu ihrem letzten Wohnort in Altenpflegeheimen, wenn sie das wollen." Das DRK sei ein Lebensbegleiter und überall im Alltag vertreten.

Auch Markkleebergs Partnerstädte Pierre-Benite und Neusäß waren wieder mit von der Partie. Aus Frankreich gab es Crêpes, Nougat und original Orangina, die Neusäßer brutzelten Schupfnudeln mit Kraut. Der neunjährige Paul hatte gegenüber vom Crêpes-Verkauf den besten Platz für seinen Flohmarktstand gefunden. Mit seinen aussortierten Spielsachen machte er eine Menge Umsatz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.05.2013

Julia Tonne

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