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Markkleeberg Stadtrat stockt aktuellen Haushalt auf
Region Markkleeberg Stadtrat stockt aktuellen Haushalt auf
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07:00 24.10.2016
Das Zwenkauer Rathaus. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Einstimmig hat der Zwenkauer Stadtrat Ende vergangener Woche den von Bürgermeister Holger Schulz (CDU) bereits im Sommer angekündigten Nachtragshaushalt für 2016 verabschiedet. Das Paket ist knapp eine Million Euro schwer. Geschnürt wurde es vor allem, um bereits begonnene Baumaßnahmen abzuschließen und kurzfristig notwendige Investitionen tätigen zu können. Außerdem sind unter anderem die Ausgaben für Sachverständige, Unterhaltungskosten und die Gewerbesteuerumlage gestiegen.

Die größten Positionen im investiven Bereich sind laut Kämmerin Antje Bendrien der Bau des Elsterweges mit 144 000 Euro und des lang ersehnten Radweges an der Zeitzer Straße in Rüssen-Kleinstorkwitz mit 130000 Euro. Der Kauf des Eichholz-Stadions vom Freistaat schlägt mit 45000 Euro zu Buche. Weitere 26000 Euro wurden für die Ausstattung der Feuerwehr mit Digitalfunk eingestellt, die gleiche Summe für den Kauf eines Feuerwehrbootes, 24000 Euro für Abwasseranschlüsse, 19000 Euro für die Erneuerung der Gehwege in der Mendelssohnstraße, der Engelsstraße, der Otto-Engert- und der Schillerstraße. Für die Straßenbeleuchtung im Elsterweg sind 15000 Euro, für die im Pulvermühlenweg 9000 Euro vorgesehen. 13000 Euro werden für neue Schranken auf dem See-Rundweg ausgegeben und 12000 für einen Hochdruckreiniger, ein Kehrgerät für die Feuerwehr und einen Defibrillator fürs Waldbad.

Bendrien betonte, dass für den Nachtragshaushalt keine Kredite aufgenommen und keine Steuern erhöht werden müssten. Zu verdanken sei das eine Million höheren Einnahmen aus der Gewerbesteuer in 2016. Allerdings müssten Baumaßnahmen, wie die Lindenstraße und der südöstliche Abschnitt des Seerundweges in die Folgejahre, eine Sondertilgung ins erste Halbjahr 2017 verschoben und die Druckentwässerung in Tellschütz gesplittet werden. Zudem werde die Pro-Kopf-Verschuldung zum 31. Dezember mit 1146 Euro (Ende 2015: 1152 Euro) über dem Plan liegen.

Von Ulrike Witt

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