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Markkleeberg Störmthaler See: Landkreis legt Sperrbereiche fest
Region Markkleeberg Störmthaler See: Landkreis legt Sperrbereiche fest
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14:17 19.05.2015
Ein See, fünf Verbotszonen: Mit römischen Ziffern sind die Sperrbereiche des Störmthaler Sees gekennzeichnet. Quelle: Landkreis Leipzig

So ist auf dem See ab dem Stichtag das Baden, Tränken von Vieh, das Schöpfen mit Handgefäßen und das Befahren mit kleinen Wasserfahrzeugen ohne maschinellen Antrieb grundsätzlich erlaubt. Ausgenommen ist die Nutzung jedoch in den Schutzgebieten rund um die Göhrener Insel und am Nordufer, wo Natur und Landschaft Vorrang haben, sowie einem 1100 Meter langen Streifen entlang der noch unsicheren Ostböschung im Südzipfel des Sees, im Süden der Grunaer Bucht und am Einlauf der früheren Flutungsleitung im Westen des südlichen Schlauches (siehe Karte).

Der auch zum Gemeingebrauch gehörende Eissport wurde mit der Allgemeinverfügung verboten, "da Eissport auf dem großen und tiefen See zu viele Gefahren birgt", so Kreissprecherin Brigitte Laux. Auch andere Handlungen seien verboten oder eingeschränkt worden. So ergibt sich aus der Verfügung, dass nicht westlich der Göhrener Insel zwischen Insel und Festland gefahren werden - auch nicht mit Paddelbooten, wie von den Sportlern gefordert. Dieses Verbot beruhe auf den regionalplanerischen Vorgaben zugunsten des Naturschutzes, so Laux. Ergebnis: Die Paddler müssen jetzt den weiten Umweg über den offenen See nehmen, wenn sie nach Lagovida oder zum Vineta-Bistro wollen. Auf diesem Weg gilt es ein weiteres, mit Bojen gekennzeichnetes Sperrgebiet südöstlich der Insel zu beachten. Die Stelle dürfe nicht befahren werden, da hier die Unfallgefahr zu hoch sei, so Laux. "Zu ungünstigen Zeiten beträgt die Wasserhöhe auf der Untiefe weniger als einen Meter."

Die fünfseitige Verfügung enthält jede Menge weiterer Verbote. So ist etwa das Schwimmen im Störmthaler Kanal untersagt, kleine Wasserfahrzeuge müssen einen Mindestabstand von 50 Meter vom Ufer einhalten, Anlegen ist nur an dafür vorgesehen Stellen erlaubt. Zu beachten sei auch, so Laux, "dass motorgetriebene Boote und das Tauchen mit technischen Hilfsmitteln nicht unter den Gemeingebrauch fallen und somit nach jetzt gültiger Rechtslage noch einer Sondererlaubnis bedürfen."

Wie berichtet, feiert Großpösna am 27. April die Seeeröffnung mit ihren Partnern und den Bürgern unter dem Motto "Die Wanne ist voll". Rund um das Gewässer sind Stände und Attraktionen vorbereitet, auch die Fährschifffahrt ist ab dem Tag regelmäßig unterwegs.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.04.2014
Jörg ter Vehn

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