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Markkleeberg Störmthaler See: Tauchbasis, Werften und Zeltplatz als zweiter Schritt
Region Markkleeberg Störmthaler See: Tauchbasis, Werften und Zeltplatz als zweiter Schritt
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14:20 19.05.2015
Anziehungspunkt: Das Areal auf der Magdeborner Halbinsel rund um das Vineta-Bistro soll entwickelt werden. Quelle: André Kempner

Geplant sind eine Helling mit Anleger, Tauchschule, zwei Bootswerften, ein Gastronomiebereich sowie ein Zelt-/Bungalowplatz.

Grundvoraussetzung für die gesamte Entwicklung auf der Halbinsel sei mit 4,6 Millionen Euro die 90-prozentige Förderung der bisherigen Erschließungsmaßnahmen gewesen, dankt Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) dem Sächsischen Wirtschaftsministerium. Nach der Erschließung des ersten Teils mit Lagovida gehe es jetzt an den zweiten im Norden der Halbinsel.

Da wollen sich nach Angaben der Gemeinde bislang sechs Investoren niederlassen und den See entwickeln helfen. Für sie gilt es, den richtigen Platz zu finden und die Erschließung zu ermöglichen, erklärt Lantzsch die Anordnung der verschiedenen Sondergebiete im künftigen Bebauungsplan. So seien sie mit dem Reeder der MS Wachau, Wilfried Meyer, und seinem Schiff eigens um die Halbinsel gekurvt, um per Echolot eine Stelle mit genügend Tiefwasser für die geplante Meyer-Helling zu finden, erzählt sie. Im Nordwesten der Halbinsel wurden sie fündig. Südlich davon, am selben Abschnitt gelegen, sollen noch eine Bootswerft und eine Tauchschule angesiedelt werden. Zu allen dreien führt eine Wegschleife, die hinab zum See acht bis zehn Meter Gefälle überwinden muss. "Wir planen die Schleife so, dass auch ein Bus eine Haltestelle dort bedienen und Fahrgäste zum Anleger bringen kann", erklärt Lantzsch.

Neben dem jetzigen Lagovida-Bistro von Krystallpalast-Betreiber Rüdiger Pusch soll auf einer Grünfläche Platz für etwa 20 bis 30 Zelte und ein knappes Dutzend einfacher Bungalows entstehen. "Für das preisbewusste Übernachtungspublikum, Jugendgruppen oder Seglervereine", sagt Pusch.

Sein Gastronomiebereich gab den Anstoß für die Aufstellung des Bebauungplanes. Er habe nur eine befristete Baugenehmigung, so Lantzsch. "Denn der Bergbau-Dispatcherturm existiert im Baurecht gar nicht", seufzt sie. Deswegen wolle sich die Gemeinde nun beeilen. Ziel sei, Ende nächsten Jahres die weitere Erschließung zu beginnen, so Bauamtschef Detlef Richter.

Der jetzt beschlossene Vorentwurf sieht ferner bis zu 300 Parkplätze nahe dem Highfield-Gelände südlich vom Dispatcherturm vor. Der Plan werde im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung nun an die Nachbarkommunen, Umweltverbände und Ämter geschickt, so Lantzsch. Grund: "Wir wollen wissen, wo die Knackpunkte liegen, damit wir daran arbeiten können bis zum fertigen Bebauungsplan."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.05.2014
Jörg ter Vehn

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