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Straßenmeisterei im Dauereinsatz

Straßenmeisterei im Dauereinsatz

Ganz in Weiß – so zeigt sich die Region seit Freitag. Was Kindern am letzten Ferienwochenende großes Vergnügen bereitete, bedeutete für die Straßenmeisterei Zwenkau jede Menge Arbeit.

Zwenkau. Die zehn Männer und ihre eine Kollegin sind immerhin für rund 300 Kilometer zuständig – Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Bereits um fünf Uhr verließen neun Räumfahrzeuge den Betriebshof Am Wasserwerk – zentral zwischen B 2 und B 186 gelegen. Ihre Aufgabe lautete – die Straßen befahrbar halten. „Derzeit läuft alles ohne Probleme“, vermeldete Leiter Hartmut Seidel trotz Dauerschneefalls am Samstagvormittag. Gegen 11 Uhr kehrten seine Mitarbeiter erst einmal ins Depot zurück. „Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt müssen wir vor allem Matsch beiseite schieben“, berichtete Seidel. Streusalz käme hingegen noch nicht in Größenordnungen zum Einsatz. Gut gerüstet ist Seidels Truppe indes allemal: Rund 800 Tonnen – sozusagen die Grundausstattung für die Frostperiode – lagerte zum Jahreswechsel in den Hallen. Bis zu 50 Tonnen können pro Schicht ausgebracht werden. Vor allem auf stark genutzten Fahrbahnen, weil nur dort die entsprechende Wirkung erreicht werde, so Seidel. Punkt 15 Uhr wurden die Maschinen wieder angelassen: neuer Einsatz, Feierabend offen. „Solange wir keine Windböen und damit Verwehungen haben, ist die Sache zwischen Markranstädt und Großpösna in den Griff zu bekommen“, meinte Seidel. Dank den Prognosen der Meteorologen bleibe er vorerst gelassen. Und Seidel hatte allen Grund dazu: „Keine Unfälle, alles im grünen Bereich“ – wurde gestern Mittag ins Schichtbuch eingetragen. Am Morgen hatte der Wecker bei seinen Mitarbeitern allerdings schon zeitig geklingelt. Um vier Uhr ging es auf die Straßen, um „wieder ein paar Runden zu drehen“. Ebenfalls „ohne besondere Vorkommnisse“ verlief der Dienst der Beamten im Polizeirevier Markkleeberg. Nur saßen sie im warmen Büro. „Wir sind erstaunt wie ruhig heute alles ist. Wahrscheinlich bleiben die meisten Autofahrer vernünftigerweise zuhause“, hieß es dort. In die Kälte mussten die Polizisten aber doch noch: zum Schnee schippen.

Ulrike Witt

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