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Markkleeberg Streit um Wein am Störmthaler See geht weiter
Region Markkleeberg Streit um Wein am Störmthaler See geht weiter
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19:58 22.09.2011
Die Klage gegen das sächsische Umweltministerium geht weiter: Seit Jahren streiten Hobbyweinbauern vor Gericht um Weinreben am Störmthaler See. Quelle: dpa
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Sie wollen erreichen, dass ihr Mini-Weinberg doch noch als legal anerkannt wird. Nach den Worten ihres Anwalts Klaus Füsser vom Donnerstag ist das entscheidende EU-Recht viel liberaler als die Beamten des Ministeriums. Diese hatten sich von Anfang an gegen den Wein am Tagebausee südlich von Leipzig gewandt, weil er nach deutschen und EU-Vorschriften unrechtmäßig sei.

Die Gemeinde Großpösna, die den ersten Wein gepflanzt hatte, wurde mit Strafzahlungen belegt und musste die Reben roden. Das Verwaltungsgericht Leipzig hatte die Geldbußen bestätigt. Diese Urteile hätten ihn jedoch nicht überzeugt, erklärte Füsser. Das EU-Weinrecht erlaube Hobbyweinbau auf bis zu 1000 Quadratmetern. Die Parzellen am Störmthaler See seien maximal 99 Quadratmeter groß. Vor Gericht werde nun darüber gestritten, wie „weinbergmäßig“ und professionell die Anpflanzung an den Hängen des Tagebaurestloches nun ist. Die Hobbywinzer haben sich in einem Verein zusammengeschlossen.

dpa

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