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Stromkästen - so bunt wie die Stadt

Stromkästen - so bunt wie die Stadt

Die Große Kreisstadt Markkleeberg wird immer bunter. Dazu tragen auch die Straßenbeleuchtungsschränke bei. Seit 2007 werden die grauen Mäuse sukzessive vom Leipziger Graffiti-Künstler Marc Knust gestaltet.

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In diesem Jahr neu oder überarbeitet:das Stadtwappen an der Seenallee.

Quelle: Ulrike Witt

Markkleeberg. Inzwischen hat der 33-Jährige zirka 65 der im Eigentum der Stadt befindlichen Verteilerschränke bemalt.

Vier neue beziehungsweise umgearbeitete sind in den vergangenen Wochen hinzugekommen. Die Motive sind so vielfältig wie das Leben zwischen Cospudener und Markkleeberger See. Sie reichen von typischen Wahrzeichen wie Rathaus, Adlertor und Zöbigker Schloss über touristische Highlights wie Kanupark bis hin zu floralen Motiven. So blüht neuerdings auf dem Kasten am Kreisverkehr auf dem Eulenberg der Mohn, leuchten Tollkirschen kurz vor der Ecke Kirschallee/Equipagenweg. Verändert hat Knust den Kasten an der Kreuzung Seenallee/Städtelner Straße. Dort hat der Künstler das Vorgängerwerk, einen etwas verunglückten Kanuten, mit dem Stadtwappen übermalt.

Die Idee, die Verteilerkästen farblich zu gestalten, hatte einst Thomas Kaplinski, im Rathaus für alles verantwortlich, was auf Markkleeberger Straßen und Plätzen mit Licht zu tun hat. "Ich habe mich damals mit meiner Friseurin über die vielen beschmierten Stromkästen geärgert", erinnert er sich. Dass es sich just um die Mutter von Marc Knust handelte, wusste er anfänglich nicht.

Indes, das Konzept ist aufgegangen. Die bunten Schränke aus Glasfasergewebe sind heute ein Hingucker im Stadtbild und werden höchst selten von wilden Sprayern verunstaltet. Dies gilt auch für die Trafostation der Mitnetz an der Ecke Haupt-/Raschwitzer Straße, die seit Sommer 2013 die Skyline von Markkleeberg zeigt. Neuerdings wird das Kunstwerk sogar nachts angestrahlt, wie Kaplinski berichtet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2014
Urlike Witt

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