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Team Halzig beteiligt sich an Rallye Dresden-Dakar-Banjul

Team Halzig beteiligt sich an Rallye Dresden-Dakar-Banjul

Ballonfahrer sind Abenteurer. Grenzen setzen ihnen nur Naturgewalten – und der ganz normale Winter. Der 52-jährige Andreas Hillscher – er ist in Leipzig zuhause, seine Ballooning-Firma im Gewerbegebiet Störmthal ansässig – und der 44-jährige Tino Richert aus Halle/Saale wollen es dennoch wissen: Die Männer nehmen als Städteteam „Halzig“ an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul teil.

Markkleeberg. 8000 Kilometer durch sieben Länder in drei Wochen. Organisiert wird die Tour seit 2006 zweimal jährlich vom Dresdner Verein Breitengrad. Ziel ist die Hilfe vor Ort – in Gambia, einem der ärmsten Länder Afrikas. „Am 27. Februar geht‘s los. Wir sind mitten in den Vorbereitungen und wahnsinnig gespannt“, erzählten Hillscher und Richert gestern bei der Vorstellung ihres Jeeps in Markkleeberg. Im Sommer 2009 hörten sie erstmals von der Rallye und waren sofort Feuer und Flamme. Erstanden haben sie den 20 Jahre alten Isuzu Trooper kurz vor Weihnachten. Mit 220 000 Kilometern auf dem Tacho sei zwar der erste Lack ab, die Wüstentauglichkeit stellen beide indes nicht in Frage. „Hier geht es nicht um Geschwindigkeit und Sieg wie bei Paris-Dakar, sondern ums Ankommen. Schließlich soll unser Gefährt wie die der 49 anderen Teilnehmer am 21. März für den guten Zweck versteigert werden“, erläuterte Hillscher. Die Auktion in der gambischen Hauptstadt Banjul wird übrigens unter Regie der Regierung laufen. Der Erlös soll erneut Schulen, Krankenhäusern und anderen Projekten zugutekommen. „In den vergangenen vier Jahren konnten so schon insgesamt rund 200 000 Euro in Form von Geld- und Sachspenden, außerdem ein Krankenwagen und weitere Fahrzeuge übergeben werden“, berichtete Hillscher. Damit nichts schiefgeht, wird derzeit jede Minute geschraubt, geschweißt und die Werbetrommel gerührt. „Wir finanzieren unsere Teilnahme selbst und allein der Sprit wird ein Riesenloch in unsere Reisekasse reißen“, so Hillscher. Hinzu kommen Behördengänge, Impftermine, das Studium der Karten. Was sie trägt, ist die Vorfreude.

Ulrike Witt

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