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Markkleeberg Telekom rüstet bis Jahresende auf: Großpösna erhält schnelles Internet
Region Markkleeberg Telekom rüstet bis Jahresende auf: Großpösna erhält schnelles Internet
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14:47 02.06.2016
Bis zum Jahresende will die Telekom technisch aufrüsten und für ganz Großpösna schnelle Breitbandverbindungen ermöglichen. Quelle: dpa
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Großpösna

Bis zum Jahresende soll die 5500-Einwohner-Gemeinde Großpösna schnelle Breitbandverbindungen von der Telekom erhalten. Bis zu 100 Megabits/Sekunde im Download und 40 Megabits/Sekunde im Upload stellte Telekom-Sprecher Georg von Wagner jetzt für Anschlüsse in Großpösna, Seifertshain, Störmthal, Güldengossa und Dreiskau-Muckern in Aussicht. Ob für weitere Kommunen in der Nähe Leipzigs ein ähnlicher Ausbau geplant ist, vermochte der Sprecher nicht zu sagen. „Wir gehen hier nicht gebietsförmig vor und sprechen die Kommunen an, wenn unsere Pläne konkret werden“, teilte er mit.

Bisher stehen den meisten Großpösnaern nur kabelgebundene Anschlüsse mit einer Bandbreite von weniger als zwei Megabits pro Sekunde zur Verfügung. Das sei für die heutigen Ansprüche zahlreicher Nutzer viel zu langsam, weiß auch Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos). Lediglich in Dreiskau-Muckern seien schnellere Anschlüsse bei der Telekom buchbar. Wie berichtet, hatte die Gemeinde im Rahmen eines Förderprojektes Anschlüsse per Funk mit einer Leistungsfähigkeit bis zu 26 Megabits pro Sekunde in Großpösna, Störmthal, Güldengossa und Seifertshain einrichten lassen. „Leider sind diese Anschlüsse durch Hindernisse auf den Funkstrecken wie Bäume oder Gebäude nicht für jedes Grundstück mit einer hinreichenden Stabilität möglich“, bedauerte Lantzsch.

Was jetzt zur Entscheidung für den Breitbandausbau in Großpösna führte, erklärte die Telekom nicht. Sprecher von Wagner nannte als Beweggrund für den Ausbau lediglich die „Modernisierung der bestehenden Infrastruktur“.

Möglich werden die schnellen Internetverbindungen durch das so genannte Vectoring. „Dazu werden die vorhandenen Schaltgehäuse in den nächsten Monaten ersetzt und mit Glasfaserkabeln angeschlossen“, erklärte Lantzsch. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren und in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung. „Durch aktive Technik in den neuen Schaltgehäusen werden die Signale vom Glasfaserkabel an die vorhandenen Kupferleitungen, die zu den Grundstücken führen, übergeben und dabei so gesteuert, dass es keine elektromagnetischen Störsignale mehr gibt“, so Lantzsch, selbst promovierte Physikerin.

Ein Glasfaseranschluss direkt am Haus wäre technisch ideal. Ausbaupläne dafür gebe es aber nicht, so das Rathaus. Die Gemeinde sei aber bestrebt, bei künftigen Straßenbaumaßnahmen Leerrohre mitzuverlegen, um später kostengünstig diese Kabel dort einziehen zu können.

Von Jörg ter Vehn

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