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Markkleeberg Tillich besucht Diakonie-Heim am Eulenberg
Region Markkleeberg Tillich besucht Diakonie-Heim am Eulenberg
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07:00 21.09.2017
Stanislaw Tillich, Christian Kreusel, Michael Peukert, Kathrin Lübcke, Oliver Fritzsche und Petra Köpping (v.r.) vor dem Wohnheim „Katharina von Bora“ in Markkleeberg. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat gestern Nachmittag auf Einladung des Teilhabeprojektes „Mittendrin in Markkleeberg“ das Diakonie-Wohnheim „Katharina von Bora“ auf dem Eulenberg besucht. Begleitet wurde er von Petra Köpping (SPD), Ministerin für Gleichstellung und Integration, Bundestagsmitglied Katharina Landgraf und Landtagsmitglied Oliver Fritzsche (beide CDU).

„In unserem Wohnverbund leben 48 Frauen und Männer, weitere sechs in einer Außenwohngruppe und sieben in ambulanter Betreuung“, erklärte die Leiterin des Wohnverbundes, Kathrin Lübcke, im Andachtsraum, wo etwa 20 Bewohner und der Direktor des Diakonisches Werkes Leipzig, Christian Kreusel, den Ministerpräsidenten begrüßten. Jeder erhalte entsprechend seiner Fähigkeiten eine individuelle Assistenz. Ziel sei ein selbstbestimmtes Leben, in dem Bildung ein zentrales Element ist.

„Waren Sie schon mal in einer Wohnstätte?“, wollte Heimbewohnerin Karin Petersen von Tillich wissen. Monika aus der Außenwohngruppe fragte, ob er bereits etwas für behinderte Menschen getan habe. „Ich war schon oft im Kloster St. Marienthal in meiner Oberlausitzer Heimat, ich bin dort Vorsitzender des Fördervereins. Zudem erlebe ich gerade als Patenonkel der sächsischen Drillinge, was es bedeutet, wenn Jugendliche mit Förderbedarf mit 18 Jahren selbstständig werden müssen. Der Kampf mit Behörden ist selbst für mich als Politiker eine Lehrstunde“, räumte Tillich ein.

Michael Peukert, Projektleiter von „Mittendrin in Markkleeberg“, machte deutlich, wie wichtig es ist, Politik in leichter, auch für Bürger mit Einschränkungen verständlicher Sprache zu erklären. Nur so sei politische Teilhabe möglich. Und das nicht nur bei der Bundestagswahl am Sonntag. „Haben Sie in Ihrem Büro unser Heft ’Landtag in leichter Sprache’ “, fragte Mike Löwe. „Noch nicht“, gestand Tillich, „da haben wir noch paar Hausaufgaben zu erledigen.“

Von Ulrike Witt

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