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Toter aus Zwenkauer See geborgen

Toter aus Zwenkauer See geborgen

Grausiger Fund gestern am Zwenkauer See: Ein Mitarbeiter der Firma OEWA Wasser und Abwasser GmbH, die neben dem Aussichtspunkt Zitzschen die Branntkalk-Neutralisationsanlage betreibt, entdeckte am Vormittag einen Toten im Wasser.

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Polizeibeamte sichern die von der Freiwilligen Feuerwehr Zwenkau geborgene Wasserleiche unterhalb des Aussichtspunktes Zitzschen.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Der 45-Jährige sah von seinem Container aus gegen 11 Uhr in Ufernähe "etwas im Wasser treiben". Erst habe er geglaubt, dass es ein Baumstamm sei, berichtete er später. Als er dann die etwa 100 Meter zum Ufer hinunter kletterte, war ihm klar, dass es sich um eine leblose männliche Person handelt, die vollständig begleitet mit dem Gesicht nach oben im Wasser lag. Er alarmierte sofort die Polizei, die 11.37 Uhr mit der Freiwilligen Feuerwehr Zwenkau und einem Notarztwagen am Westufer eintraf.

Da die Zwenkauer Kameraden, die mit ihrem Hilfeleistungslöschfahrzeug und neun Mann Besatzung anrückten, noch kein Rettungsboot besitzen, hatten sie, wie Sprecher und Einsatzleiter Nico Holland erläuterte, die Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Markranstädt um Hilfe gebeten. Die Männer konnten indes auf halber Strecke wieder umkehren, der nur zehn Meter vom Ufer entfernt treibende Tote aus eigener Kraft geborgen werden.

"Die Identität des Mannes ist bekannt. Er hatte Papiere bei sich. Wir informieren jetzt als erstes die Angehörigen", erklärte Mike Jacob, Außendienstleiter der Polizeidirektion Sachsen, der vor Ort den Einsatz koordinierte, nach der Bergung. Zu Ursache und Hintergründen konnte er am späten Mittag noch nichts sagen. Dies festzustellen sei Aufgabe der Rechtsmedizin und der Kriminalpolizei, betonte er.

Am Nachmittag teilte die Polizei dann mit, dass es sich bei dem Toten um einen 48-jährigen Zwenkauer handelt. Sein verschlossenes Fahrzeug sei nahe des Fundortes sichergestellt worden. Eine Obduktion soll in den nächsten Tagen Klarheit über die Todesumstände bringen. Anhaltspunkte für eine Straftat lägen nicht vor, so die Beamten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.12.2014
Ulrike Witt

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