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Tour über Zwenkaus Wasser-Baustelle

Tour über Zwenkaus Wasser-Baustelle

Ockerfarbener Sand, rotbrauner Sand, gräulicher Sand – am Kap sieht es noch ziemlich nach Steppe aus. Doch wen es interessiert, der kann sich einen Eindruck verschaffen, wie die 30 Hektar große Wohn- und Gewerbesiedlung einmal aussehen soll.

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Unterwegs auf der Baustelle am Kap Zwenkau: Projektentwickler Andreas Schmidt (Fünfter von links) erläutert Interessierten, was dort entstehen soll.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Denn der Eigentümer und Entwickler, die Sächsische Seebad Zwenkau GmbH (SSZ), führt regelmäßig über die Baustelle am Südufer des Sees.

Und so stapften am vergangenen Sonnabend 24 Menschen vom Stadtmitarbeiter bis zum Privatier in weißen Bauhelmen hinter Andreas Schmidt her, der bei der SSZ als Projektentwickler für das Areal zuständig ist. Zunächst ging es über den Ostteil der Baustelle, wo vor allem Gewerbeflächen geplant sind. „Die Geschäftsleute kommen dann, wenn es schön ist“, sagt Andreas Schmidt, darum sei man hier voraussichtlich noch bis Mitte 2011 bei der Erschließung, während im Wohngebiet schon einige private Bauherren planen, wie sie die Steine setzen wollen. Das Gleiche gilt für das Gebiet am Hafen, wo später etwa ein Yachtanliegeplatz, Segelschulen, Restaurants und Hotels geplant sind. Grauer Schotter deutet immerhin schon die geplanten Straßen an.

Westlich vom Hafen, direkt am teilgefluteten Zwenkauer See – um 16 Meter soll der Spiegel noch steigen – bleibt Schmidt stehen. „Hier, direkt unter uns, entsteht bis Juli das Becken, das den Regen entsorgt.“ Weil in anderen Tagebauseen das Wasser von oben zu wuchernden Algen geführt hat, schreiben in Zwenkau Verordnungen vor, dass der Regen zunächst gefiltert wird, um etwa Salze und Splitt loszuwerden. Das passiert in dem unterirdischen, sechs Meter langen, breiten und tiefen Becken. „Dann wird das klare Wasser in den See gepumpt.“

Am See entlang geht es zum westlichen Teil der Baustelle. „Weil der Wind hier ziemlich stark und meist aus Nordwesten weht, werden wir Steine verlegen, um das Ufer vor den Wellen zu schützen.“ Eine scharfe Kurve nach links, und wir sind dort, wo später 100 bis 120 Wohnhäuser stehen sollen. Der Bordstein ist bereits da. „Der Asphalt sollte eigentlich auch verlegt werden, aber gerade ist es zu heiß dafür.“ Man hofft auf eine kühlere Woche – Elektrik und Wasserleitungen sind schon verlegt, die Hausbauer sollen laut Schmidt noch diesen Monat loslegen können.

Das Trafohaus und das Häuschen für Telefon- und Internetleitungen sind bereits aufgebaut. Allerdings in verschiedenen Farbtönen. „Das ist etwas paradox“, erzählt Schmidt, „beide Häuser kommen vom gleichen Zulieferer, wurden gleichzeitig hingestellt, aber haben zwei Farben.“ Eine Nachbesserung sei beantragt.

Zurück am südlichen Ende der Baustelle: 13 Höhenmeter sind es von hier bis hinunter zum See. „Ab Herbst sollen die ersten Pflanzen in den Boden“, erzählt Schmidt im Pavillon der SSZ nach der Tour. Noch ein kleiner Plausch, dann geht es für ihn von vorne los – zwei Reisebusse voller Touristen warten schon.

Die nächste kostenlose Führung beginnt am 7. August um 10 Uhr. Treff ist am Infopavillon der SSZ, Leipziger Straße 165, in Zwenkau.

Florian Bamberg

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