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Markkleeberg Tourismusverein – Vertrag bis 2023 mit Markkleeberg
Region Markkleeberg Tourismusverein – Vertrag bis 2023 mit Markkleeberg
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07:03 06.12.2018
Die Baustelle in der Rathausstraße erschwert gerade den Zugang zur Tourist-Information des Tourismusvereins Leipziger Neuseenland. Quelle: André Kempner
Markkleeberg

Der neue Betrauungsvertrag der Stadt Markkleeberg mit dem Tourismusverein Leipziger Neuseenland wird vom Januar an bis Ende 2023 gelten. Für die Leistungen bekommt der Verein eine jährliche Zuwendung von 50 000 Euro. Das beschlossen jetzt die Stadträte. Voraussetzung sei das Inkrafttreten der jeweiligen Haushaltssatzung.

Der Tourismusverein Leipziger Neuseenland wurde bereits in den Jahren 2016 bis 2018 beauftragt, touristische Leistungen für die Stadt Markkleeberg zu erbringen. In jedem Kalenderjahr habe er Rechenschaft über die laufende Tätigkeit sowie über jeweils aktuelle Projekte abgelegt, erläuterte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). „Bisher gab es Zweijahresverträge. Wir schlagen vor, den Zeitraum bis 2023 zu verlängern, um dem Verein mehr Planungssicherheit zu geben.“

Auskunftsservice – tagtägliche Verpflichtung

Im sogenannten Betrauungsvertrag geht es um die Verbreitung von touristischen, kulturellen, natur-, landschafts- sowie denkmalrelevanten Informationen. Dazu gehören beispielsweise der Versand von Prospekt- und Informationsmaterial sowie die Auslage von Angeboten zur Gästeorientierung an touristischen Anziehungspunkten im gesamten Leipziger Neuseenland, auf Messen und bei Veranstaltungen. Auch der Auskunftsservice – persönlich in der rege genutzten Tourist-Information in der Rathausstraße 22, telefonisch oder per E-Mail – ist neben den Herausforderungen, die eine zunehmende Besucherschar in der Region mit sich bringt, tagtägliche Verpflichtung.

Seine Hauptaufgabe sieht der Verein darin, die touristische Entwicklung des Neuseenlandes mit klaren Seen, attraktiven Wassersportangeboten und modernen Übernachtungsmöglichkeiten aktiv voranzutreiben, die beteiligten Akteure zu vernetzen, Entwicklungs- und Infrastrukturaufgaben wahrzunehmen. Auch die Qualitäts- und Produktentwicklung des Angebots für Reisende aus nah und fern gehören dazu. Individuelle Lösungen für jeden Bedarf, seien es Beschäftigungsmöglichkeiten bei schlechtem Wetter, Ideen für Mehrtagesausflüge oder saisonverlängernde Vorschläge, sind gefragt.

Erneuerung der Heizungsanlage der Grundschule West

Und auch mit diesen Themen befasste sich der Markkleeberger Stadtrat und fällte Entscheidungen: Zusätzliche 25 000 Euro an außerplanmäßigen Aufwendungen werden für die Erneuerung der Heizungsanlage der Grundschule West und den Kinderhort Flohkiste zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich damit auf 85 000 Euro. Der Wärmeerzeuger sowie die Peripherie im Heizungsraum müssten erneuert werden, so Schütze. „Den Beschluss haben wir bereits im August gefasst. Erst im Verlauf der Arbeiten vor Ort haben sich beim Entfernen der Isolation die bis dahin verdeckten Mängel gezeigt“, teilte er auf Nachfrage von Dieter Bormann (Die Linke) zu den Mehrkosten mit. Hydraulik, Leitungen und Verteiler müssten zusätzlich erneuert werden.

Mit dem Ausscheiden von Sylvia Steinke-Gräfe ist in den Reihen der SPD ein Stadtratsmandat frei geworden. Aufgrund des Ergebnisses der Kommunalwahl im Mai 2014 hätte Inge Wiesner nachrücken müssen. Mit der Begründung „Älter als 65“ hat sie einen Ablehnungsgrund für die Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit vorgebracht. Nächste Nachrückerin auf der Liste ist Claudia Scholz, die bereits ihre Verpflichtungserklärung abgelegt und ihren Platz eingenommen hat.

Von Gislinde Redepenning

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