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Tübke, Typen, Temperamente im Fotomuseum

Skurille Porträts Tübke, Typen, Temperamente im Fotomuseum

Sie kamen als Besucher zur Florentiner Modemesse, Albrecht Tübke setzte sie aber als eine Art Models in Szene. Heraus kamen zum Teil komische, auf jeden Fall aber skurrile Bilder von ganz besonderen Typen.

„Witzig, kritisch, cool“: Bilder von Albrecht Tübke zeigen Kerstin Langner und Andreas J. Mueller ab dieser Woche in ihrem Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg.

Quelle: Andre Kempner

Markkleeberg. Sie kamen als Besucher zur Florentiner Modemesse, Albrecht Tübke setzte sie aber als eine Art Models in Szene. Heraus kamen zum Teil komische, auf jeden Fall aber skurrile Bilder von ganz besonderen Typen. „Pitti Uomo – Opfer der Mode“ untertitelte das Deutsche Fotomuseum in Markkleeberg denn auch seine Kabinettausstellung mit den Fotos von Albrecht Tübke.

Der Name klingt in Leipzig. Tübke, 1971 als Sohn des berühmten Malerehepaares Werner und Angelika Tübke in der Messestadt geboren, lebt und arbeitet in Italien. Er widmet sich als Fotograf überwiegend Porträts, die er in der Tradition des berühmten August Sander frontal in die Kamera blicken lässt. Die Zuschauer müssen sich so mit dem anderen Ego auseinandersetzen. Kinder, Bürger, Zwillinge – Tübkes Werk umfasst bereits jetzt vielerlei Facetten. Selbst Hunde setzte er schon in Szene.

Mit rotem Schirm, Netzstrümpfen, in Rockerkluft, in kurzen Hosen oder in Pelz, mit und ohne Hund – für „Pitti Uomo“ ist eine Serie entstanden, die im Vergleich der Typen „ein heiteres, fast schon satirisches Gesellschaftsporträt unserer Zeit“ zeichne, meint Kurator Andreas J. Mueller.

Tübkes Bilder würden den ebenso dekadenten wie postmodernen Charakter der pluralistischen westlichen Zivilisation sichtbar machen. Die Bilder seien „witzig, kritisch, entlarvend, aber gleichzeitig schön und cool genug, um selbst Modebilder zu sein.“ Wie wahr.

Gezeigt werden die rund zwei Dutzend Werke offiziell ab dem heutigen Freitag, dann bis zum 25. Juni nächsten Jahres. Eine klassische Vernissage werde es nicht geben, so Mueller. Dafür werde Albrecht Tübke jedoch im Frühjahr zu einem Galeriegespräch kommen. Das Fotomuseum befindet sich im Agra-Park, Raschwitzer Str. 11, ist außer montags täglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. 

Von Jörg ter Vehn

Markkleeberg, Raschwitzer Str. 11 51.2841184 12.3780084
Markkleeberg, Raschwitzer Str. 11
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