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Markkleeberg Tunnel statt gefährlichem Bahnübergang
Region Markkleeberg Tunnel statt gefährlichem Bahnübergang
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16:11 16.02.2018
Mit Aufpasser: Der gefährliche Bahnübergang am Equipagenweg in Markkleeberg. Quelle: LVZ
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Markkleeberg

Das Eisenbahn-Bundesamt hat entschieden: Der gefährliche Bahnübergang im Equipagenweg kommt weg, wird durch einen 6,15 Meter breiten Tunnel mit getrennten Wegen für Radfahrer und Fußgänger unter der Bahn hindurch ersetzt. Der Planfeststellungsbeschluss vom 23. Januar dazu liegt ab dem 26. Februar zwei Wochen lang im Rathaus, Zimmer 006, zur Einsicht aus. Danach ist der Beschluss rechtskräftig.

Damit endet eine jahrelange Debatte, wie der Übergang, den in der Saison tausende Radfahrer Richtung Cospudener See nutzen, entschärft werden kann. Wie berichtet, hatten verschiedene Kritiker Lösungen vom komplett beschrankten Übergang bis zu einem breiteren Tunnel verlangt. Im Ergebnis legt der 81 Seiten lange Beschluss des Bundesamtes einen 8,85 Meter langen Tunnel fest, der zwei gemeinsame Radspuren von zusammen drei Meter und einen mit einem Geländer abgetrennten Fußweg von 1,80 Metern umfasst. Mit den Sicherheitsräumen etwa für das Geländer ergebe sich eine lichte Weite von 6,15 Meter für den Tunnel und die Rampen hinunter, so das Amt.

Die Stadt Markkleeberg, über deren Etat der komplett geförderte, 2,4 Millionen Euro teure Bau läuft, will bereits nächste Woche die Haushaltsstelle bewirtschaften. Dies sei nötig, um die entsprechende Kreuzungsvereinbarung mit der Bahn verhandeln zu können, meinte OBM Karsten Schütze (SPD). Der Bau selber finde voraussichtlich 2019/20 statt.

Von Jörg ter Vehn

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