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Markkleeberg Umbau der Pleißebrücke startet im November
Region Markkleeberg Umbau der Pleißebrücke startet im November
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08:00 05.10.2012
Die alte Brücke in der Cröbernschen Straße führt derzeit nur zum östlichen Pleißeufer. Im November beginnen die Vorbereitungen für die komplette Erneuerung des Oberbaus, ab 2014 soll laut Bergbauverwaltung der Brückenschlag über die B2/95 folgen. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Ziel sei, im Anschluss ab 2014 eine Brücke über die B2/95 zur Anbindung des Markkleeberger Sees zu errichten, so Karin Franke von der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV).

So wie Familie Zeidler aus Großdeuben geht es vielen in der Region: „Meine Familie und ich sind an den Wochenenden sehr oft im ‚Neuseenland unterwegs und nutzen mit zunehmender Freude die sich entwickelnden touristischen Angebote der ehemals stark gebeutelten Tagebauregion“, erzählt Familienvater Ralf Zeidler.

Leider gebe es aber seit Anbeginn einen sehr großen Wermutsstropfen in diesem sehr erfolgreichen „Tourismuscocktail“. Beim Bau des Autobahnkreuzes sei wohl „eine Querungsmöglichkeit dieses Verkehrsstranges für Fußgänger, Radfahrer und mobilitätseingeschränkte Menschen vergessen oder gar nicht bedacht worden“, meint er. Für die dortigen Bewohner gebe es somit keine „emissionsarm“ Möglichkeit, auf kurzem Wege die neuen Möglichkeiten am Markkleeberger See wie Kanu-Park, Schleuse und mehr zu bestaunen.

Zeidler irrt in einem Punkt: In den Plänen der LMBV taucht die Brücke schon länger auf. Nur umgesetzt wird sie erst jetzt. Geplant sei der Neubau zweier Hauptwirtschaftswege, erklärt Franke: Die Anbindung der Pleißebrücke zur künftigen B2-Brücke sowie von dort an das Wegenetz am Markkleeberger See. Die neuen Verbindungen würden als Betriebswege genutzt und dienten der touristischen Erschließung, teils auch mit dem Bus, der östlich der B2/95 entstandenen Gebiete. Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge könnten die neuen Wege ebenfalls nutzen.

„Im Vorfeld des Wegebaus ist die Instandsetzung der vorhandenen Pleißebrücke auszuführen“, erläutert Franke. Der Überbau werde komplett abgerissen und erneuert, die Unterbauten wie die Auflagerbänke würden zum Teil ersetzt, am bleibenden Rest der Beton saniert.

Für den Bau müsse die Cröbernsche Straße rund ums Bauwerk sowie der Radweg auf dem westlichen Pleißedamm gesperrt werden. Vom 1. Februar bis Ende Oktober nächste Jahres dauere die Maßnahme voraussichtlich, mit den Vorbereitungen werde jedoch im November begonnen. Rund 750 000 Euro werde der Bau kosten.

Die noch wichtigere Brücke über die B2/95 werde „nicht vor 2014“ realisiert, sei aber in den momentanen Planungen der LMBV so eingetaktet, beteuert sie. Das eine mache ohne das andere auch wenig Sinn: „Die beiden Brücken bilden schließlich einen Komplex“, so Franke.

Jörg ter Vehn

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