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Markkleeberg Umleitungen zum Markkleeberger See
Region Markkleeberg Umleitungen zum Markkleeberger See
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17:15 19.05.2015
Nadelöhr: Über die Bornaische Straße kommt normalerweise ein Großteil der Besucher an die Seepromenade Markkleeberg-Ost. Quelle: André Kempner

Dem Stadtrat bot das Projekt am Mittwochabend reichlich Diskussionsstoff. Schließlich handelt es sich um die Zufahrt zum Markkleeberger See und im Oktober stehen auch noch die Gedenkveranstaltungen zum 200.Jahrestag der Völkerschlacht ins Haus.

Voraussichtlich fünf Monate soll die mit den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) abgestimmte Maßnahme dauern. Vorgesehen sind zwei Bauabschnitte: der erste reicht vom Schillerplatz bis vor die Einmündung Mühlstraße, der zweite umfasst den Kreuzungsbereich Bornaische/Wachauer Straße und etwa 100 Meter der Wachauer Straße. Wie oft erprobt, erneuern die KWL erst ihre Rohrleitungen, dann kommen die Straßenbauer.

Für die Markkleeberger und ihre Gäste bedeutet das mindestens fünf Monate Vollsperrung. Die offizielle Umleitungsstrecke, die in Gesprächen mit der Polizei, den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB), der Straßenverkehrsbehörde und dem Bauträger, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), erarbeitet wurde, sieht so aus: Der Verkehr in Richtung See und Wachau wird ab Seenallee über die Bornaische Straße, die Leinestraße, die Bornaische Chaussee nach Wachau und weiter über die Markkleeberger und Wachauer Straße geleitet. Während See-Besucher in der ersten Phase noch über die verlängerte Bornaische Straße an die Promenade gelangen, bleibt Autofahrern in der zweiten Phase nur die Route über die Krobitzschstraße, An der Pleiße und Franz-Etzold-Straße.

Durchgängig über die Rilkestraße bleibt die Siedlung Goldene Höhe erreichbar. Diesen Weg werden auch die LVB-Busse nehmen: In Richtung Wachau fahren diese durch die Straße Am Wachauer Ende auf die Markkleeberger Straße, in Richtung Schillerplatz entweder durch die Heinrich-von-Kleist-Straße oder durch die Heinrich-Heine-Straße.

"Warum muss die S46 unbedingt im Jubiläumsjahr der Völkerschlacht gebaut werden?", wollte FDP-Stadtrat Christoph Waitz wissen. "Weil jetzt klar ist, dass die S 46 nicht durch die Weinteichsenke gelegt wird und weil jetzt Fördermittel da sind", erklärte Bürgermeister Philipp Staude. Und es sei ja wohl unstrittig, dass die Bornaische Straße saniert werden müsse. Waitz forderte, dass die an der Seepromenade ansässigen Gewerbetreibenden einen Ausgleich für den zu erwartenden Umsatzausfall bekommen. Staude winkte erwartungsgemäß ab.

"Wenn die Leute im Sommer alle an den See wollen, wird das ein Nadelöhr ohne Ende. Die Stadt muss was tun, zur Not die ganze Sache verschieben", meinte FDP-Mann Matthias Kunze. Tom Kunert, stellvertretender Leiter des technischen Baubereichs im Rathaus, erklärte, dass die fünf Monate schon ein Zugeständnis seien. "Ursprünglich waren sieben Monate geplant."

Dass die Baumaßnahme Einschränkungen mit sich bringe sei allen Beteiligten bewusst, so Staude, "aber wir haben hinterher endlich eine ordentliche Straße."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.04.2013

Ulrike Witt

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