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Markkleeberg Unterhalter mit Charme und Gitarre
Region Markkleeberg Unterhalter mit Charme und Gitarre
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08:00 10.11.2017
Der Name ist Programm: Viele Stammgäste kommen seit Jahren zum „Fröhlichen Singen mit Werner Volkmar“. Die Reihe gibt es seit nunmehr 20 Jahren. Quelle: André Kempner
Markkleeberg

Singen verbindet, Singen macht glücklich, Singen hält gesund: Wer das nicht glauben mag, war noch nie bei Werner Volkmar. Seit 20 Jahren lädt er in Markkleeberg einmal im Monat zum „Fröhlichen Singen“. Mit großem Zulauf.

Rund 50 Besucher waren es am Donnerstag bei einer kleinen Geburtstagsfeier in der Orangerie Gaschwitz. Zu der war auch Heidi Kunis vom Kultur- und Umweltzentrum gekommen. Zusammen mit ihrer damaligen Kollegin Ute Harnapp habe sie vor 20 Jahren ein Herbstsingen mit ihm organisiert, danach die Reihe in Gang gebracht, erzählte Volkmar froh.

Kunis führte über die Ökoschule auch die Reihe weiter, als das Soziokulturelle Zentrum im Vorjahr pleite ging. Sie bedankte sich am Donnerstag mit roten Rosen bei den Gästen, die der Reihe die Treue gehalten haben. „Singen ist eine der schönsten gemeinschaftlichen Aktivitäten“, meinte Kunis. „Singen verbindet. Und das ist ja auch das, was wir mit dieser Reihe bezwecken wollten“, erzählte sie.

So kennen sich viele der Sänger schon seit Jahren. Einer der Stammgäste ist Uta Herfort aus Markkleeberg. „Ich bin seit 18 Jahren dabei“, erzählte sie. Derweil die meisten Sängerinnen und Sänger – auch fünf Männer sind dabei – für die Texte der Lieder auf eine Mappe vertrauen, singt sie alle Lieder auswendig. „Außer ein oder zwei“, gestand sie.

Dabei umfasst das Repertoire inzwischen 130 Lieder. Im Wesentlichen seien sie nach den vier Jahreszeiten in einem Hefter sortiert, plauderte Volkmar. Lieblingsstücke gebe es eigentlich nicht, erklärte der Musikant. Immer wieder gern gesungen werde „Jetzt fahrn wir über’n See.“ Darin gebe es Stellen, an denen ausgesetzt wird, „und da haben wir immer Spaß, weil irgendeiner immer falsch singt.“ Manchmal trage er auch eigene Lieder vor, nutze die Gruppe als Versuchskaninchen und schaue, wie neue Lieder ankommen, schmunzelt er.

Volkmar, inzwischen auch schon 68, wirkt topfit. „Singen hält ja auch gesund“, meint der Sänger, der schon zu DDR-Zeiten als freiberuflicher Liedermacher arbeitete, auch als Rentner noch regelmäßig in Wiederitzsch auftritt, oder bei der Volkssolidarität zum Singen einlädt. „Er hat sich eigentlich auch gar nicht verändert“, meint Herfort als Dauergast. „Auch von der Ausstrahlung her.“ „Nett“ sei Volkmar, sind sich auch die anderen Damen in der Orangerie einig. Sie schenkten „ihrem“ Volkmar zur Feier des Tages eine seltene Schallplatte – aus Schokolade.

Von Jörg ter Vehn

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