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Markkleeberg Verletzt, halb verhungert und fast erfroren
Region Markkleeberg Verletzt, halb verhungert und fast erfroren
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17:53 07.03.2012
Wer will mich?, scheinen diese Augen zu fragen. Der kleine Mischling Stromer wurde ausgesetzt und sucht jetzt ein neues Heim. Quelle: André Kempner

In Panik entwischte er ihnen aber wieder, wie Elvira Henkel vom Tierheim in Oelzschau berichtet. Erst vier Wochen später – es herrschten in dieser Zeit Temperaturen um die Minus 20 Grad – konnte er halb erfroren und fast verhungert wieder eingefangen werden. „Der Zustand des Hundes war schlimm. Sein Besitzer hatte ihm vor dem Aussetzen ein Geschirr so eng angelegt, dass Stromer sich unter den Vorderachseln starke und schmerzhafte Verletzungen zugezogen hatte. Sie mussten vom Tierarzt mit vielen Stichen genäht werden“, so Henkel.

Jetzt sucht das Tierheim neue Besitzer für Stromer. „Er fasst schnell Vertrauen, ist temperamentvoll, bewegungsfreudig und braucht noch etwas Erziehung“, so Henkel.

Sie hat noch eine Bitte: „Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat. Deshalb möchten wir den früheren Besitzer des Hundes finden.“ Sie hofft auf Hinweise zur Herkunft von Stromer. Informationen nimmt das Tierheim – auch vertraulich – entgegen unter Telefon 0177 5543512 und per Mail an THOelzschau@aol.com.

Kerstin Leppich

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