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16:41 19.05.2015
Fotograf aus Leidenschaft: In den Räumen des Soziokulturellen Zentrums Markkleeberg bereitet Michael Ranft seine erste Einzelausstellung vor. Quelle: Ulrike Witt

"Die Fotografie hat mich schon als Kind interessiert", erzählt der 45-Jährige. Angefangen habe alles mit einer Altissa Altix V, Baujahr 1956. Das kleine silberne Stück Technik gehörte seinem Vater. Zur Jugendweihe bekam Ranft dann seine erste eigene Spiegelreflexkamera - eine Praktika. Das elterliche Bad wurde immer öfter zur Dunkelkammer und der Fotozirkel in der Wilhelm-Pieck-Oberschule Markkleeberg zum beliebten Treff.

Heute sitzt er nächtelang vorm Computer. "Wenn das Bild aus der Kamera kommt, ist es ja noch lange nicht fertig. Auch wenn der Betrachter die viele Arbeit, die darin steckt, nicht sehen darf", meint der Perfektionist, der seine Fotos mit weißen Handschuhen berührt. Ob analoge oder digitale Technik - entscheidend sei der Blick des Fotografen und das Gespür für den richtigen Moment. Um eine Libelle künstlerisch in Szene zu setzen, liegt Ranft schon mal einen halben Nachmittag vor dem Gartenteich auf dem Bauch. "Ich warte bis wirklich jedes Detail stimmt", gesteht der gelernte Betriebswirt.

Ranft liebt die Abwechslung, wie die Ausstellung eindrucksvoll belegt: Macro, Architektur, Porträt und Perspektive, das Spiel mit Licht und Schatten, Schärfe und Unschärfe. Seit fünf Jahren ist er Mitglied im Leipziger Fotoclub 58, seit 2010 dessen Leiter. "Der Erfahrungsaustausch ist sehr wichtig für mich. Wir profitieren doch alle vom Wissen des anderen", so Ranft.

Aktuell arbeitet er an einer Porträt-reihe zur Völkerschlacht. Im Herbst wird er die Fotografien im Torhaus Markkleeberg-Ost vorstellen. Einen Einblick ins historische Thema gewährt er schon jetzt in seiner ersten großen Einzelausstellung im Schloss mit Bildern der Gefechtsdarstellung von Großgörschen anno 2013.

Die Vernissage beginnt am Sonntag um 15 Uhr, die Laudatio hält Manfred Stelzer vom Fotoclub 58. Für Musik sorgt Saxophonist Torsten Walther.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.06.2013

Ulrike Witt

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