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Markkleeberg VfB-Fußballer brauchen mehr Platz
Region Markkleeberg VfB-Fußballer brauchen mehr Platz
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14:40 19.05.2015
Im vergangenen Jahr richtete der VfB Zwenkau im Eichholz-Stadion das erste Junior-Sommercamp aus, 360 Nachwuchskicker nahmen teil. Quelle: Ulrike Witt

Rund acht Monate und einige Gespräche im Rathaus später hat sich nach Ansicht der Fußballer noch immer zu wenig getan.

"Klar, wir können inzwischen das Provisorium im Waldbad nutzen, aber für unsere 200 Kinder und Jugendlichen reicht das längst nicht. Zumal unser Fördermittelantrag wegen eines fehlenden Grundbuchauszuges noch immer nicht von der SAB bearbeitet werden konnte, die Ertüchtigung des Platzes also weiter aussteht", erklärt Wiedner. Dies sei aber die Voraussetzung, um den Platz abends, in der Haupttrainingszeit, bespielen zu können. Auf seiner Agenda ganz oben steht nach wie vor der Ausbau des Eichholz-Stadions. Der Platz in der Senke bereitet Wiedner und seinen 20 ehrenamtlichen Trainern und Übungsleitern die meisten Sorgen. "Durch den steigenden Grundwasserspiegel in der Region könnte der irgendwann dauerhaft unbespielbar sein. Was dann?", fragt er. Und dann ist da noch der Weg über die Müllerwiese. Seit fünf Jahren sei dieser nicht ausreichend beleuchtet, inzwischen aber die wichtige Verbindung vom Eichholz-Stadion zum Waldbad. "Das ist für unsere Jungs echt gefährlich", meint der Jugendleiter.

Bürgermeister Holger Schulz (CDU) versichert: "Wir verzögern nichts, wir sind an allen Punkten dran, aber es geht nicht immer alles und schon gar nicht schnell." Dies betreffe sowohl den Grundbuchauszug für den Fördermittelantrag, der leider nicht von der Stadtverwaltung, sondern vom Grundbuchamt des Landkreises Leipzig ausgestellt werde, die laufende Untersuchung des Grundwasseranstieges durch den Tagebausanierer LMBV als auch die defekten Stromleitungen an der Müllerwiese, die komplett ausgetauscht werden müssten. VfB-Präsident Sylvio Krüger sei bereits informiert worden, dass die Arbeiten bis zum Herbst definitiv abgeschlossen werden. Bis dahin empfiehlt der Rathauschef den Sportlern "die nahe und gut ausgebaute Mühlgasse" zu nutzen.

Eine Absage erteilt Schulz in puncto Stadionausbau. "Das ist derzeit nicht machbar. Unter anderem müssten die Tennisplätze versetzt werden, dafür brauchen wir Alternativen. Schließlich haben wir in Zwenkau nicht nur einen Verein." Für Wiedner steht trotzdem fest: "Wir bleiben dran."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.02.2014
Ulrike Witt

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