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Markkleeberg Vom „Glück auf“ zum „Ahoi“: Vor zehn Jahren wurde der Cospudener See eröffnet
Region Markkleeberg Vom „Glück auf“ zum „Ahoi“: Vor zehn Jahren wurde der Cospudener See eröffnet
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13:56 22.04.2010
Fabian, Mandy, Claudia, Robert und Philipp (v.l.n.r.) toben durchs Wasser am Nordstrand des Cospudener See. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Seither hat sich die einst triste Mondlandschaft zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt. Vertreter der Anlieger-Städte Leipzig, Markkleeberg und Zwenkau sagen der Region eine weiter wachsende touristische Nutzung voraus. Touristen aus ganz Deutschland

Die Gäste in den Ferienwohnungen direkt am Cospudener See kämen inzwischen „von immer weiter weg“, etwa aus Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen, sagte Betreiber Christian Conrad am Donnerstag in Markkleeberg. Vergangenes Jahr zählte er 4000 Übernachtungen; im Sommer seien die Unterkünfte - ebenso wie jene am benachbarten Markkleeberger See - komplett ausgebucht. Er sehe durchaus Bedarf für weitere Ferienwohnungen.

Leipzig. Neue Ferienwohnungen, neue Cafés, neue Schiffsausflüge: Der Tourismus im Leipziger Neuseenland gewinnt in dieser Saison weiter an Schwung. Private Investoren stecken Millionen in den Ausbau der touristischen Infrastruktur an den rund 20 Seen in den ehemaligen Tagebaurevieren rund um Leipzig. „Das zarte Pflänzchen hat die ersten Blätter“, sagte der Unternehmer Christian Conrad.

Der Cospudener See ist Teil des „Leipziger Neuseenlandes“, das mehrere geflutete Restlöcher des Braunkohle-Tagebaus in der Region umfasst. Die teils noch nicht fertigen Gewässer sollen nach und nach miteinander verbunden werden. Verantwortung für die Fertigstellung der Seen trägt der bundeseigene Bergbausanierer LMBV. „Neuseenland“ 2014 durchgehend befahrbar

2014 soll man mit dem Boot Cospudener, Zwenkauer, Markkleeberger und Störmthaler See sowie das Zentrum der Großstadt Leipzig erreichen können. Dazu müssten noch rund 30 Millionen Euro investiert werden, sagte die Leiterin des Leipziger Amtes für Stadtgrün, Inge Kunath. Im August dieses Jahres soll als erster Schritt der sogenannte „Kurs 1“ des Gewässer-Verbundes eröffnet werden, die Verbindung vom Stadthafen Leipzig zum Cospudener See.

dpa

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