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Markkleeberg Von Jazz-Dance bis Hip-Hop
Region Markkleeberg Von Jazz-Dance bis Hip-Hop
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17:26 20.11.2011
Die Haltung bei den Jungs stimmt schon mal. Um so athletische Bewegungen wie Kursleiter Janek Wiatrowski hinlegen zu können, müssen sie noch ein wenig üben. Quelle: Andr Kempner
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„Wenn Dir Geld wichtig ist, musst Du zur Bank gehen, aber wenn Dein Herz brennt, dann wirst Du auch Erfolg haben“, machte Jazz-Dance-Lehrer Kara, dem 13-jährigen Adrian Mut. Das gehöre auch zu solchen Kursen, findet Kara. Schließlich habe auch er früher Unterstützung bekommen und sei nun auf der Suche nach Talenten. Der wie Hoang bereits zum zweiten Mal aus Stuttgart Angereiste erklärte den Jugendlichen, dass es wichtig sei, möglichst viele Tanzstile auszuprobieren und zu lernen.

Großpösna. Kann man als Profitänzer von seiner Arbeit leben? Wie macht man das Hobby zum Beruf? Mehrere Stunden Unterricht hatten Choreograf Selatin Kara und Tanzdozent Hoang Le Ung am Samstag bei den Workshops des sechsten Landkreis-Tanzfestes im Großpösnaer Bürger- und Vereinshaus schon hinter sich, als sie in den Pausen mit Fragen überschüttet wurden.

Insgesamt 210 Tanzbegeisterte – der älteste 53 Jahre – hatten sich für die Kurse angemeldet. Janek Wiatrowski unterrichtete die jüngsten Teilnehmer im Hip-Hop. Regelmäßig nimmt die Beliebtheit dieses Tanzstils zu. Und Wiatrowski, der seine Diplomarbeit über Hip-Hop geschrieben hat, weiß um die positiven Auswirkungen des Tanzes. „Wer schon als Kind tanzt, lernt früh Koordination, Raum- und Taktgefühl, Teamgeist, tut aber vor allem viel für seine persönliche Entwicklung“, verweist er auf unzählige Studien. Die Kinder brauchten diese nicht, sie freuten sich einfach an der Bewegung.

Am Abend konnten ein Dutzend Gruppen und Vereine ihre Choreografien vor den Profis präsentieren und sich eine Rückmeldung holen. Die Tänzer der Region schätzen die Möglichkeit, aufzutreten und die eigene Leistung weiterzuentwickeln.

Kerstin Leppich

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