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Markkleeberg Vorbeugen und heilen
Region Markkleeberg Vorbeugen und heilen
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18:40 28.04.2010
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Markkleeberg

„Wer nicht jeden Tag Zeit für seine Gesundheit aufbringt, wird später sehr viel Zeit für seine Krankheit aufbringen müssen.“ Für den Böhlener Internist und Sportmediziner Werner Graf und alle am Projekt Beteiligten steht der Spruch „frei nach Sebastian Kneipp“ für den Grundgedanken der Prävention: Aktiv werden, bevor der Arzt kommen muss, – aber bitte unter medizinischer Aufsicht.

„Im Grunde wollen wir nichts Neues. Seit zehn Jahren bieten wir im Sport- und Freizeitzentrum Poseidon verschiedene Kurse zur Gesunderhaltung an“, erklärt Löhnitz. Schon 2002 sei beispielsweise die Atemgasanalyse eingesetzt wurden, um die Stoffwechselsituation unter Belastung festzustellen. „Im Sommer 2009 haben wir das Thema wieder aufgegriffen“, berichtet Löhnitz, dem auch das Sport- und Erholungszentrum in Berlin (SEZ) gehört. Der Zeitpunkt war bewusst gewählt: Damals wurden die Poseidon-Geschäfte in die Hände seiner Stiftung gelegt. Deren Aufgabe sei die Förderung von Forschung und Entwicklung, Kunst, Kultur sowie Sport.

Im Herbst führte Löhnitz die ersten Gespräche mit Professorin Johanna Hübscher vom Bereich Sportmedizin der Uni Jena, im Dezember holte er mit den Helios Kliniken Leipziger Land einen weiteren Partner ins Boot. „Wir möchten Medizin, Sportmedizin und Trainingsmethodik auf hohem Niveau zusammenbringen, so wie es der normale Bürger sonst nicht bekommt“, erläutert Löhnitz. Zum Leistungssportler müsse aber niemand werden, vielmehr gehe es um Breiten- und Reha-Sport.

„Wir sehen unsere Aufgabe in der Unterstützung der präventiven Maßnahmen. Die sind bislang im Gesundheitswesen zu kurz gekommen“, betont Marisa Kiza, Assistentin des Helios-Geschäftsführers Roland Bantle. Mit dem Ärztlichen Direktor der Helios Klinik Borna, Andreas Klamann, der als Internist, Gastroenterologe und Kardiologe täglich Patienten „auf dem Tisch“ hat, wenn nichts anderes mehr hilft, und seinem Böhlener Kollegen Graf, der seit Jahren Herzsportgruppen aufbaut, finden Interessierte ab Mitte Mai zweimal wöchentlich kompetente Ansprechpartner im Poseidon. Egal, ob es um den Klassiker Rücken, Gelenkbeschwerden, Stressbewältigung oder sich auf dem Weg der Besserung befindliche Herz- und Krebspatienten handelt. Gefragt ist aber auch der Gesundheitsbewusste, der Wohlstandserkrankungen frühzeitig den Kampf ansagen möchte.

„Vielleicht nehmen wir auch wieder das ehemalige Schwimmbecken in Betrieb“, denkt Löhnitz laut nach. Mit einer Tiefe von 1,30 Meter eigne es sich für Aqua-Training bestens, fügt er hinzu.

Ulrike Witt

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