Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg WBG-Chef geht zum Jahresende in den Ruhestand
Region Markkleeberg WBG-Chef geht zum Jahresende in den Ruhestand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 27.12.2016
Oberbürgermeister Karsten Schütze sagt Danke: Philipp Staude (links) geht nach 21 Jahren als WBG-Chef in den Ruhestand. Quelle: Ulrike Witt
Anzeige
Markkleeberg

Wechsel an der Spitze der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Markkleeberg (WBG): Nach 21 Jahren geht Geschäftsführer Dr. Philipp Staude zum Jahreswechsel in der Ruhestand. Ende Februar 2016 hatte der 65-Jährige schon seinen Abschied als Bürgermeister genommen. Seine Nachfolgerin im Rathaus, Bürgermeisterin Jana Thomas, übernimmt zum 1. Januar nun auch den Chefposten in der WBG.

„Philipp Staude hat die Wohnungsbaugesellschaft zu einer der erfolgreichsten sächsischen Wohnungsunternehmen gemacht“, erklärte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) bei der Verabschiedung vor dem Stadtrat im Großen Lindensaal. Die Zahlen und Fakten sprächen für sich: „Die WBG erwirtschaftet mit 13 Mitarbeitern, die 2155 Wohnungen und 124 Gewerbeeinheiten betreuen, jährlich einen Gewinn von mehr als einer Million Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei über 70 Prozent. Die Sächsische Aufbaubank sieht keine Risiken, Ratingagenturen bescheinigen der WBG eine hohe Kreditwürdigkeit.“

Dies sei nicht immer so gewesen. „Als Dr. Staude am 1. April 1995 Geschäftsführer wurde, hatte das Unternehmen Millionen Schulden“, erinnerte Rathauschef Schütze. Binnen zwei Jahren habe Staude die WBG damals auf wirtschaftlich stabilen Kurs gebracht, die Schulden sukzessive heruntergefahren und bis 2015 fast den kompletten Wohnungsbestand mit rund 102 Millionen Euro saniert. „Und das alles nicht auf Kosten der Mieter“, betonte der Oberbürgermeister.

Unter Staudes Regie habe die WBG auch viel zur städtebaulichen Entwicklung Markkleebergs beigetragen. Als Beispiele nannte Schütze das Betreute Wohnen in der Sonnesiedlung mit 104 Wohneinheiten und einer langen Warteliste, den Gewerbepark Großstädteln, den Neubau der Rathausstraße 13/15 im Zentrum, die Sanierung der Rathausstraße 26 gegenüber vom Bahnhof, heute Sitz der WBG, den Neubau des nördlichen Torhaus in Gaschwitz und nicht zuletzt den Bau der neuen Kita in Gaschwitz. „Wir verneigen uns vor Ihrer Leistung“, sagte Oberbürgermeister Schütze und versicherte: „Wir werden das Erreichte hegen und pflegen.“

Staude meinte gewohnt locker schmunzelnd: „Da wird man ja rot. Ich habe das alles doch nicht alleine gemacht.“ Jetzt will sich der Unruheständler der Musik und seiner Rathauscombo widmen.

Von Ulrike Witt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Für den kleinen Emil Herrmann aus Markkleeberg ist dieses Jahr ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen: Der Zehnjährige durfte seinen Lieblingsfußballer und Namensvetter Emil Forsberg beim Bundesligaspiel RB Leipzig gegen Schalke 04 Anfang Dezember in der RedBull-Arena aufs Feld führen. Emil war eines von 22 Einlaufkindern, die aus 4000 Bewerbern von MDR Jump gezogen wurden.

28.12.2016

Für Elvira Henkel, Vorsitzende des Tierschutzvereins Leipziger Land, war am Freitagvormittag schon Bescherung. Mit strahlenden Augen stand sie vor dem proppevollen Gabentisch in der Zoo-Abteilung des Gartencenters Dehner in Markkleeberg.

24.12.2016

Pleiten, Pech und Pannen: Die geplante neue Kita im Sonnenweg liegt der Stadt schon vor Baubeginn schwer im Magen. Statt der auf Basis von Vergleichsobjekten in Leipzig avisierten 2,59 Millionen Euro wird die Einrichtung mit 130 Plätzen, darunter 80 für Unter-Dreijährige, nun fast 3,4 Millionen Euro kosten.

24.12.2016
Anzeige