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Markkleeberg WBG saniert Block in der Wasserturmsiedlung
Region Markkleeberg WBG saniert Block in der Wasserturmsiedlung
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14:22 19.05.2015
Der Wohnblock Böhlener Straße 52 bis 60 wird ab Juli saniert und umgebaut. Die WBG investiert dafür rund zweieinhalb Millionen Euro. Quelle: André Kempner

Angesichts der bundesweiten Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen wurde gemutmaßt, dass hier ein Asylbewerberheim untergebracht werden soll.

Philipp Staude, Bürgermeister und WBG-Geschäftsführer, räumt mit dem Gerücht auf: "In der Böhlener Straße wird es kein Asylbewerberheim geben. Markkleeberg setzt weiterhin auf dezentrale Unterbringung." Vielmehr sei geplant, den aus den Sechzigerjahren stammenden Block, in dem zuletzt Mieter mit niedrigem Einkommen und Betreuungsbedarf untergebracht waren und in dem zum Teil noch mit Kohle geheizt wird, umfassend zu modernisieren. Das Konzept habe der Aufsichtsrat der WBG bereits im Frühjahr 2014 beschlossen, zweieinhalb Millionen Euro Investitionskosten dafür freigegeben.

Bleiben werden die fünf Hauseingänge - allerdings räumlich auf die Vorder- und Rückseite des Wohnblocks aufgeteilt. "Zwei Aufgänge mit 29 Wohnungen und einem Büro sind auch künftig vom Sozialamt zu betreuenden Mietern vorbehalten", erklärt Staude. In die anderen drei Aufgänge mit 25 Wohnungen könnten "normale" Mieter ziehen. Ein Haus davon werde auf die Bedürfnisse von großen Familien zugeschnitten, auf jeder der fünf Etagen eine Fünf-Raum-Wohnung angelegt. In den zwei weiteren Häusern sollen 20 Ein- bis Vier-Raum-Wohnungen entstehen. Aus 50 werden so 54 Wohnungen im Block.

Baustart soll im Juli sein, Fertigstellung im dritten Quartal 2016. Die Alt-Mieter bleiben während der Bauphase in dem Wohnblock, werden nur vorübergehend in anderen Wohnungen untergebracht. Nach Abschluss des Projektes will die WBG auch noch den Nachbarblock Böhlener Straße 42 bis 50 sanieren. "Sollten wir dann wider erwarten nicht alle Wohnungen vermieten können, könnten natürlich auch Asylbewerber einziehen", so Staude.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.04.2015
Ulrike Witt

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