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Markkleeberg WBG schafft Wohnraum in Gaschwitz
Region Markkleeberg WBG schafft Wohnraum in Gaschwitz
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11:38 20.06.2016
Nach Jahren des Verfalls wird das nördliche Torhaus in Gaschwitz jetzt von der Wohnungsbaugesellschaft Markkleeberg saniert. Quelle: Ulrike Witt
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Markkleeberg

Über 15 Jahre war das nördliche Torhaus in Gaschwitz dem Verfall preisgegeben, jetzt wird es von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (WBG) zu neuem Leben erweckt. Bis Dezember entstehen in dem zum historischen Gutsensemble gehörenden Objekt an der Hauptstraße drei Wohnungen.

„Die Stadt hat lange versucht, Investoren zu finden. Zweimal waren auch schon Erbbaupachtverträge unterzeichnet. Die Pächter konnten die Sanierungsverpflichtung aber letztlich nicht erfüllen. Und es handelt sich ja gegenüber vom Bahnhof auch nicht gerade um ein renditeträchtiges Objekt“, erklärt WBG-Geschäftsführer Philipp Staude. Vor zwei Jahren habe man dann entschieden, die WBG macht‘s.

Eigentlich sollte das nördliche, wie das benachbarte südliche Torhaus, schnell in neuem Glanz erstrahlen. „Es gab unvorhergesehene Schwierigkeiten mit dem Denkmalschutz. Die Fachleute vom Kreis wollten erst alles erhalten“, erzählt Staude. Bis festgestellt worden sei, dass an dem Haus in den letzten 100 Jahren so viel herumgebaut wurde, dass es nicht mehr als denkmalgeschützt eingestuft werden kann. „Als einzige Auflage blieb der Umgebungsschutz. Das heißt, das nördliche Torhaus muss zur benachbarten Orangerie passen“, so Staude.

Erhalten werden konnte nur das Erdgeschoss, alles andere ist ein Neubau. Und der geht jetzt sichtbar voran. Knapp 700 000 Euro steckt die WBG in das Projekt, ein Teil davon sind Sanierungsmittel aus dem Förderprogramm Soziale Stadt. Wer Interesse an der Zwei- oder den beiden Drei-Raum-Wohnungen hat, könne sich bei der WBG melden, so Staude.

Nächstes Jahr will die WBG weiteren Wohnraum in Gaschwitz schaffen: im Gemeindeamt und in der Hauptstraße 303. Aktuell baut die WBG, wie berichtet, ein Stück weiter noch eine neue Kita.

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Von Ulrike Witt

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