Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Wachauern stinkt’s

Wachauern stinkt’s

Den Anwohnern des Südwegs und der Crostewitzer Straße in Wachau stinkt es gewaltig. Seit mittlerweile Pfingsten, also seit mehr als vier Wochen, liegt direkt vor ihren Haustüren ein riesiger Misthaufen.

Voriger Artikel
Rote Pferde und grüne Hunde auf Reisen
Nächster Artikel
Mit Tiger, Papagei und Co im Dschungel

Nach mehr als vier Wochen wird in Wachau der 40 Meter lange Misthaufen endlich abgefahren und in die Erde eingebracht.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. „Das ist vor allem nachts die reine Folter“, sagt ein Bewohner. Seit Wochen könne er wegen des Gestanks – hervorgerufen durch die warme Witterung – die Fenster nicht mehr öffnen. Da er lungenkrank sei, brauche er ein Atmungsgerät, doch auch das werde von den Schmutzpartikeln in der Luft beeinträchtigt. Zusätzlich hätte sich am Feldrand unzähliges Ungeziefer ausgebreitet, das auch auf die Grundstücke und in die Häuser gelange.

Besitzer des angrenzenden Feldes ist die Landwirtschafts-Aktiengesellschaft Wachau-Störmthal. Nach deren Aussage gegenüber den Anwohnern sollte der etwa vier Meter hohe und rund 40 Meter lange Haufen bereits am 2. Juli untergepflügt werden. Doch bis jetzt tat sich dort nichts. Trotz der Klagen der Anrainer habe sich niemand von der Betreibergesellschaft verantwortlich gefühlt. Erst gestern begannen Bagger damit, den Haufen abzutragen, um ihn anschließend auf das Feld zu bringen. „Wir konnten wegen des häufigen Regens auf dem Feld nichts machen“, begründet Wolfgang Hiltner, Geschäftsführer der Landwirtschafts-AG. Der Boden sei viel zu matschig gewesen, um dort mit Maschinen zu fahren. Jetzt erst konnte das Getreide abgeerntet werden, in diesen Tagen verschwinde nun auch der Misthaufen.

Die Anwohner werfen der Landwirtschafts-AG vor, ausgerechnet den Platz vor ihren Häusern für das Abladen ausgesucht zu haben. Hiltner tut es zwar leid, dass die Anwohner so darunter leiden, aber „wir haben dafür eine Fehlstelle ausgesucht, wo ohnehin kein Getreide wächst“, sagt er.

Julia Tonne

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Markkleeberg
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr