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Markkleeberg Waldbahn ist Thema in Berlin
Region Markkleeberg Waldbahn ist Thema in Berlin
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18:05 12.02.2010
Dauerbrenner Equipagenweg: Nach Umbauten in den vergangenen Jahren schlägt Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf (CDU) jetzt eine Untertunnelung vor. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren.  „Bitte haben Sie Verständnis, dass Aussagen über den Ausgang des Verfahrens beziehungsweise die Abhandlung von Interessenkonflikten vor der Entscheidung nicht möglich sind.“ Die Antwort des Eisenbahnbundesamtes erreichte Bundestagsabgeordnete Monika Lazar (Bündnis 90/Die Grünen) Anfang Januar. Mitte November hatte sie sich „im Auftrag der Wähler“ an die Bonner Behörde gewandt. Lazar hält nach Gesprächen in ihrem Connewitzer Wahlkreisbüro die „erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen sowie die Sicherung der Gleisquerungen für nicht ausreichend diskutiert“.Mit der Reaktion des Eisenbahnbundesamtes ist die 42-Jährige „erwartet“ unzufrieden: „Der Bundesadler zieht eben nicht immer, der Brief einer Abgeordneten ist letztlich ein Begehren unter vielen.“ Aber die Bahn sei bekanntermaßen ein schwieriger Partner: „Es zeigt wie das Unternehmen mit uns – seinen Eigentümern – umgeht.“ Weitere Schritte erwägt sie nicht: „Ich denke, dass wir die abschließende Stellungnahme der Landesdirektion zum Anhörungsverfahren abwarten müssen.“CDU-Bundestagsmitglied Katharina Landgraf hat das Thema Waldbahn ebenfalls auf dem Tisch: „In den vergangenen drei Monaten habe ich mich gemeinsam mit meinem Team im Wahlkreis und in Berlin intensiv um die Sache gekümmert. Zuletzt am Dienstag beim Treffen mit dem Bahnvorstand.“ Sie verstehe sich als Moderatorin zwischen Entscheidern und Betroffenen.Das gelte auch für das Gespräch mit dem Markkleeberger Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD), den sie dieser Tage mit ihrem CDU-Kollegen und Landtagsmitglied Oliver Fritzsche aufsuchte. Bekanntlich zieht Klose eine Klage gegen die Deutsche Bahn in Betracht. Er beharrt weiter auf der Stilllegung der Waldbahn, eine derartige Zusage der DB hat es aber scheinbar nie gegeben – weder an die Stadtverwaltung noch an die Häuslebauer der Wilma-Siedlung.„Ich erwarte von allen Seiten eine maximale Verhandlungsbereitschaft außerhalb von Gerichten“, erklärt Landgraf jetzt. Die Sicherheit an den Schnittstellen sowie der Schutz vor Lärm stünden auf ihrer Agenda ganz oben. „Die idealste Lösung am Equipagenweg wäre eine Unterführung, die den wachsenden Menschenstrom zwischen dem Leipziger Süden und dem Neuseenland, aber auch den Schulweg sicherer machen würde“, betont sie. Eine weit größere Portion an Kreativität sei ihrer Ansicht nach am Übergang in der Rathausstraße gefordert. „Zumal die Stilllegung der Waldbahn eine Illusion sein dürfte“, so Landgraf. Sie sei sich aber sicher, „dass das Eisenbahnbundesamt mit der bekannten Gründlichkeit die gesamte Problematik erörtern und entscheiden wird“. Noch lägen Anhörungsergebnisse nicht vor, „also ist noch keine Zeit verloren“, meint Landgraf.

Ulrike Witt

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