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Markkleeberg Waldjugendspiele im Oberholz Großpösna eröffnet
Region Markkleeberg Waldjugendspiele im Oberholz Großpösna eröffnet
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07:00 11.05.2016
Die Forstarbeiter Benedikt Pollner (links) und Philip Hanke zeigen den Schülern der Regenbogenschule aus Taucha an der Station Waldpflege, wie man mit einer Kettensäge umgeht. Quelle: André Kempner
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Grosspösna

Im Oberholz Großpösna wurden gestern Morgen die 18. Waldjugendspiele im Forstbezirk Leipzig offiziell eröffnet. Für die dritten und vierten Klassen verschiedener Grundschulen aus Leipzig und der Region heißt es wieder für einen Tag „Raus aus dem Klassenzimmer und rein in den Wald“. Veranstalter sind der Staatsbetrieb Sachsenforst, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und das sächsische Kultusministerium.

„Ziel der Waldjugendspiele ist es, die Schüler spielerisch und praxisorientiert für den Wald zu interessieren. Sie lernen den Wald in seiner Vielfalt und vor allem mit allen Sinnen kennen“, erklärte Forstdirektor Andreas Padberg. Außerdem erhielten die Schüler einen kleinen Einblick in die Berufswelt der Forstleute, die den Wald bewirtschaften und schützen.

Am Eröffnungstag der Waldjugendspiele waren insgesamt 106 Kinder der Regenbogen-Grundschule Taucha und der Grundschule Liebertwolkwitz im Oberholz. Und die überraschten Padberg. „Ich stelle zu Beginn immer zwei Fragen: Wart ihr schon mal im Wald und wart ihr schon mal im Oberholz? Heute haben fast alle Liebertwolkwitzer und auch viele Tauchaer Kinder dies bejaht. Sonst gehen da nur wenige Hände hoch“, erzählte er.

Die Grundschüler absolvierten in zehn Gruppen zehn Stationen. Abwechselnd waren Geschicklichkeit und Wissen gefragt. Tastboxen, Stockspiel, Waldarbeiter-Werkzeug, Zapfenzielwerfen, Wildschäden und Jagd, Holztransport sowie Baumholz waren einige der Stationen. Betreut wurden diese von Mitarbeitern des Sachsenforstes, Mitgliedern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, vom Landkreis und der Polizeidirektion Leipzig. Letztere machten den Kindern klar, was nicht in den Wald gehört.

„Das ist heute ein ganz lieber Haufen. Die Klassen sind sehr interessiert“, lobte Padberg die Grundschüler. Vergangene Woche war er mit Sechstklässlern von Gymnasien im Oberholz. „Da ist natürlich altersgemäß die Erwartungshaltung und das Niveau höher“, so der Forstdirektor. Die älteren Schüler schlüpften denn auch schon in die Rolle des Försters, der für ein Ökosystem verantwortlich ist. Der überlegen müsse, wie kann ich Geld einnehmen und für was will ich es ausgeben. „Wir haben vergangenes Jahr erstmals die Waldjugendspiele auf sechste Klassen ausgedehnt und es hat sich bewährt“, berichtete Padberg.

CDU-Landtagsabgeordneter Oliver Fritzsche, bei der Eröffnung als Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald dabei, sagte: „Ich wünsche mir, dass die Kinder heute viel mitnehmen und am Wochenende mit ihren Eltern in den Wald gehen.“ Er dankte den Waldarbeitern, die mit großem Engagement die Betreuung der Stationen übernommen hätten.

Insgesamt werden im Forstbezirk Leipzig an neun Tagen und drei Orten – neben Großpösna sind das Colditz und Oschatz – rund 900 Schüler an den Waldjugendspielen teilnehmen.

Von Ulrike Witt

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