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Markkleeberg Wasser-Gaudi in waghalsigen Kisten
Region Markkleeberg Wasser-Gaudi in waghalsigen Kisten
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05:00 23.08.2010
Eine gewisse Portion Mut brauchten die Teilnehmer des Pappbootrennens im Kanupark am Markkleeberger See schon, um sich die Wildwasserbahn mit ihren selbst gebauten Booten hinunter zu stürzen. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

15 Teams haben sich gestern Nachmittag mit ihren Fahrern im Rahmen des zehnten Leipziger Wasserfestes tollkühn in die Fluten gestürzt. 10 000 Liter Wasser pro Sekunde fließen in dem 270 Meter langen Kanal, der ein Gefälle von 5,20 Meter hat. Doch zunächst galt es, diese zu konstruieren: Wieder dabei war als Vorjahressieger das „Schwimmende Fettauge" mit neu designtem Boot, büßte mit dem Nachfolger aber Geschwindigkeit ein und verlor den Titel.

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Das Team „Neptun und seine vier Wassernixen" hatte am Vormittag ein Kanu aus Spezialpappe und Klebeband zusammengezimmert. „Er muss runterkommen", meinte Wassernixe Alexandra über Fahrer Alexander alias Neptun. Als der baden ging, sprangen sie zur Hilfe, so dass er beim Neustart den Zieleinlauf souverän meisterte. „Die Dorfnasen" aus Sehlis zeigten Heimatverbundenheit und fuhren im Parthefrosch. „Der hat Schwimmhäute, wir haben Schwimmkörper drangebastelt und unser Fahrer Micha kann fahren", gab sich Sabine siegesgewiss.

Der Wildwasserdampfer machte es spannend im Kanal und bewältigte den Parcours in sagenhaften mehr als fünf Minuten, während die zahlreichen Zuschauer an dem schönen Sommertag mitfieberten. Die Fahrer der „Titanic reloaded" zogen einen Papp-Eisberg hinter sich her, gingen dann baden und klammerten sich nach dem ersten Strudel an ihr umgekipptes Boot. Spitzenzeiten belegten unter anderem die „Salzbuckel", die die Strecke in 1,25 Minuten bewältigten oder die „Bewegungshelden" mit 1,59 Minuten.

Kendra Reinhardt

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