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Weg zur neuen Krippe auch schon fertig

Weg zur neuen Krippe auch schon fertig

Großpösna. Das passt: Pünktlich zum Umbau von einem Teil des ehemaligen Heimverbund-Verwaltungsgebäudes in eine Krippe ist gestern auch die dahinführende Straße fertiggestellt worden.

Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch eröffnete am frühen Abend den dritten Bauabschnitt des Mühlwegs – wie immer zünftig mit Würstchen, Saft und Bier für die Anwohner.

„Ich bin froh, dass wir diese furchtbare Piste geschafft haben“, freute sich Lantzsch. Der Weg dahin sei nicht leicht gewesen, sagte sie und erläuterte den Ankauf der Straße von der Bahn, die Nachverhandlungen wegen der nötigen Breite und Problemen mit dem Regenwasser. Sie sei glücklich, dass sie von Seiten der Bahn kooperative Gesprächspartner gehabt habe, die vor Ort nach Lösungen mitgesucht hätten.

Insgesamt sei der Mühlweg auf 205 Metern ausgebaut worden, knapp 170 000 Euro Kosten seien entstanden, von denen 52 Prozent gefördert worden seien. Es habe eine Einbahnstraßenregelung eingeführt werden müssen, um auf der schmalen Straße nahe der Bahnlinie gerade im Bereich der geplanten Krippe keinen Begegnungsverkehr zu erhalten.

Denn am Mühlweg entsteht die jüngste und zugleich wohl die älteste Kindereinrichtung in Großpösna. „Wir wollen die Krippe Anfang 2013 öffnen“, sagte Harald Bieling, Geschäftsführer des Heimverbundes Leipziger Land. Bis zur Fusion der Verbünde durch die Kreiszusammenlegung habe das Haus als Verwaltungssitz gedient, seitdem zum Teil leer gestanden. Jetzt sei er froh, nicht nur einen Mieter gefunden zu haben, sondern zugleich auch noch eine soziale Nutzung für die Räume.

24 Krippenplätze entstünden auf rund 180 Quadratmeter Fläche in einem Teil des Erdgeschosses, so Bieling, der auch der Diakonie Leipziger Land/Muldental vorsteht. „Und wir sind jetzt schon voll“, sagte er. Auch das Erzieherteam stehe bereits. Die künftige Leiterin Christine Girke sah sich gestern mit Kolleginnen schon mal im Haus um, das eine lange Kindertradition hat: Ab 1858 war es ein Landwaisenhaus. Einige alte Mauern stünden wohl noch, meinte Bieling.

Ansonsten wartet das Haus einen Steinwurf vom Oberholz entfernt mit einem prächtigen Garten und großen Bäumen auf. „Wir haben sogar ein Rehgehege gegenüber“, so Bieling. Lantzsch betonte, dass die Gemeinde mit dem Haus den Anspruch auf einen Krippenplatz für junge Mütter zu 100 Prozent erfülle.

Jörg ter Vehn

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