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Markkleeberg Weihnachtsgeschenk für Markkleeberg – Sportbad am Bahnhof eingeweiht
Region Markkleeberg Weihnachtsgeschenk für Markkleeberg – Sportbad am Bahnhof eingeweiht
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05:00 23.12.2016
Anbaden vorm Fest: Nach anderthalb Jahren Bauzeit konnten gestern die ersten Markkleeberger im neuen Sportbad am Bahnhof schwimmen. Alle anderen müssen sich noch bis zum 14. Januar gedulden. Quelle: Ulrike Witt
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Markkleeberg

Mit einem Sprung ins 28 Grad warme Wasser haben Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) und Staatssekretär Michael Wilhelm gestern Nachmittag vor zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport sowie neugierigen Bürgern das neue, knapp acht Millionen Euro teure Sportbad am Bahnhof eingeweiht.

„Das Sportbad ist unser Weihnachtsgeschenk für die Markkleeberger“, hatte Schütze vorab bei der symbolischen Schlüsselübergabe vor dem Bahnhof erklärt. Die Bürger hätten nach der Schließung des Freizeitbades Poseidon 1998 viele Jahre warten müssen. „Das Sportbad reiht sich in die großen Investitionen, wie Kanupark und Oberschule, ein“, betonte er.

Schütze erinnerte auch an die Hürden: „Von der Idee bis zur Fertigstellung hat es fast acht Jahre gedauert. Wir mussten einen zweiten Anlauf auf Fördermittel nehmen, umplanen und haben beim Umbau des alten Bahnhofsgebäudes noch einige Überraschungen erlebt.“ Er dankte allen Beteiligten, auch dem verstorbenen Alt-OBM Bernd Klose, der das Projekt maßgeblich vorangetrieben hatte.

„Fast auf den Tag genau vor drei Jahren habe ich hier den Fördermittelbescheid über 2,3 Millionen Euro überreicht. Schon damals war zu spüren, wie die Stadt für dieses Projekt brennt. Heute ist der Traum nun wahr geworden“, sagte Wilhelm, im sächsischen Innenministerium für Sport zuständig. Der ehemalige Leistungsschwimmer war es, der Schütze schon 2013 zu einem gemeinsamen Sprung ins Becken eingeladen hatte.

„Das Sportbad ist eine gute Sache für den Schulschwimmsport und unsere Vereine“, freute sich Jürgen Kern,Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Markkleeberger Sportvereine. Inzwischen seien bereits in vier Vereinen Schwimmsektionen gegründet worden. „Ganz toll, wunderbar. Ich werde die Möglichkeit über den Turnverein von 1871 nutzen“, erzählte Ingrid Siebert begeistert. Max, Wilhelm, Sarah-Maria und ihre Freunde vom Hort Markkleeberg-West wollen auch regelmäßig schwimmen – ob über den Schulsport, Vereine oder mit ihren Familien. Sie gehörten gestern zu den 120 Auserwählten, die im zehn mal 25 Meter großen Becken anbaden durften. „Super“, schwärmte der elfjährige Max.

Kleiner Wermutstropfen – das Sportbad nimmt erst am 14. Januar den offiziellen Betrieb auf. Wer seine überschüssigen Weihnachtspfunde abtrainieren möchte, muss sich also noch gedulden. Und Geduld ist auch beim Bahnhof gefragt: Bis Wendl mit einem Café, ein Lotto- und Zeitungsladen sowie die AOK-Geschäftsstelle einziehen, wird es Frühjahr werden. Ein Provisorium sei auch noch der Bahnhofsvorplatz, der werde 2018 im Rahmen des Projektes „Neue Mitte“ gestaltet, kündigte der Oberbürgermeister an.

Geöffnet ist das Sportbad künftig fürs öffentliche Schwimmen dienstags von 7 bis 9 und 17 bis 21 Uhr, donnerstags von 7 bis 9.30 und 17 bis 21 Uhr, freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr und sonntags von 8 bis 14 Uhr. Schütze empfahl gleich eine Zehnerkarte zu kaufen. „Sollten die Zeiten nicht reichen, werden wir nachjustieren“, versprach er.

Von Ulrike Witt

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