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Wellenbrecher und Buhnen sollen Erosion stoppen

Wellenbrecher und Buhnen sollen Erosion stoppen

Wellenbrecher, Buhnen, Rangenverbau: Zwischen Wachauer und Auenhainer Strand wird das Nordostufer des Markkleeberger Sees sehr aufwändig gesichert. Hintergrund ist die Erosion des Ufers, die so stark nicht vermutet worden war, bei der Flut im Vorjahr aber sogar Sand in die Pumpen des Kanuparks zu schwemmen drohte.

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Vier Wellenbrecher und zwei Buhnen sollen mit schweren Wasserbausteinen am Markkleeberger See gebaut werden, um die Erosion der Nordostböschung zu stoppen. Bis März laufen die Arbeiten nahe dem Uferrundweg, bei denen auch ein Schwimmbagger filmreif zum Einsatz kommt.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Die zu bewegenden Mengen sind enorm. Allein über 50 Lastwagenladungen voller Kies würden benötigt für die Aufschüttungen vor den Stränden, hat Bauleiter Markus Schäffer von den Technischen Diensten Espenhain errechnet. Der Kies wiederum liegt auf schweren Sandmatten auf, die auf rund 800 Metern des gesamten Bauabschnitts ausgelegt werden. Dutzende von Rollen mit dem gefüllten Geovlies lagern derzeit am Ufer, ebenso wie Tonnen von schweren Wasserbausteinen, die auch das Antlitz des Ufers verändern werden.

Denn mit ihnen würden vier Wellenbrecher parallel zur Uferlinie aufgeschüttet, so Schäffer. Laut Lausitzer und Mitteldeutscher Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV), die für die Gesamtmaßnahme im Rahmen der Grundsanierung des Sees rund 410 000 Euro zahlt, sollen die Wellenbrecher zwischen 43 und 72 Meter lang sein. Der Seezugang vom Wachauer Strand aus bleibe aber erhalten, so Schäffer. Die Brecher kämen jeweils links und rechts von den Stränden ein paar Meter vom Ufer entfernt ins Wasser, würden mit Schilfmatten bedeckt und wie Inseln zuwachsen.

Zwei Buhnen sollen zudem helfen, das Abtragen und Wegschwemmen des Ufersandes Richtung Kanupark aufzuhalten. Eine ist als Verlängerung der jetzigen Landzunge etwa mittig zwischen beiden Stränden vorgesehen. Die andere soll nordöstlich vom Auenhainer Strand laut LMBV hakenförmig erst zwanzig Meter ins Wasser rein und dann nocheinmal 15 Meter quer zum Ufer errichtet werden - quasi wie eine Hand, die den Sand auffängt.

In dem Bereich, wo bei der Flut im Vorjahr die stärksten Uferabbrüche und Kliffbildungen von bis zu einem Meter Höhe stattfanden, soll die Böschung mit schweren Wasserbausteinen wie eine Ufermauer neu befestigt werden. In weniger stark gefährdeten Bereichen kommt ein Rangenverbau aus Robinienholz zum Einsatz. Im oberen Teil dieser Holzwand sollen austriebsfähige Zweige von Schwarz- oder Roterle verbaut werden. Bauleiter Schäffer hofft, bis Ende März den Uferschutz fertig zu haben.

Für eindrucksvolle, filmreife Momente á la Hollywood sorgt im Moment der eingesetzte Schwimmbagger. Um zu manövrieren im tiefen Wasser des Markkleeberger Sees, nutzt dieser auch seine riesige Schaufel wie ein Paddel - ähnlich wie ein paar Meter weiter die Sportler im Kanupark .

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.01.2014
Jörg ter Vehn

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