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Markkleeberg "Wen dürstet, der komme"
Region Markkleeberg "Wen dürstet, der komme"
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18:05 29.06.2010
Aaron Büchel-Bernhardt und Julia Jonas mit dem neuen Fahrradkirchen-Logo. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Wie berichtet, soll die 1942 durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogene Kirche in der Dorfstraße zu einem Treffpunkt für Menschen aus nah und fern werden. Gottesdienste und Konzerte unter freiem Himmel bereichern schon in der Bauphase das Kulturleben der Martin-Luther-Kirchgemeinde, zu der die Fahrradkirche gehört. So auch im vergangenen Jahr als die historische Einfriedung wiederhergestellt wurde.

Um die Sanierung der Ruine voranzutreiben, werden seit Jahren Spenden gesammelt und ein Ende ist nicht in Sicht. „Wir brauchen für die Sicherung, den Ausbau und die Teilüberdachung des altes Gotteshauses noch mindestens 350 000 Euro“, so Jonas. Allein mit Spenden sei das nicht zu bewerkstelligen. Aber selbst um Fördergelder beantragen zu können, müssen Eigenmittel und ein Architektenentwurf vorliegen. Erleichtert werden soll das „Klinkenputzen“ mit einem einprägsamen Corporate Design. In einem ersten Schritt wurde jetzt mit Unterstützung der Markkleeberger Grafikerin Ulrike Diestel von einer Agentur ein neues Logo entwickelt, das künftig auf Flyern, Briefen und Plakaten zu finden sein wird.

„In Wellen, Kreis und Kreuz spiegeln sich die Werte des Projektes Fahrradkirche wieder“, erläutert Jonas. Die sanften Wellen stünden für einen Raum, der nahe des Cospudener Sees Möglichkeit für Begegnungen lässt, aber auch einen Ort der Besinnung. „Unser Leitbild ’Wen dürstet, der komme’ und sein Nachsatz ’und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst’ stammen aus der Bibel – Offenbarung des Johannes, Kapitel 22, Vers 17 – und meinen mehr, als dass eines Tages Radfahrer sich an unserem Trinkbrunnen erfrischen können“, betont AG-Vorsitzender Aaron Büchel-Bernhardt. Vielmehr lade Gott Menschen im Zeichen des Kreuzes ein, die Durst auf echtes Leben haben und Frieden für die Seele suchen.

Wer sich über den aktuellen Stand des Vorhabens informieren möchte, der kann am Samstag ab 16 Uhr an einer zweistündigen Führung mit Stephan Bickhardt teilnehmen. Bickhardt, der das Projekt 2006 als Pfarrer der Martin-Luther-Kirchgemeinde initiiert hat, ist inzwischen als Polizeiseelsorger in Leipzig tätig. Dennoch zieht es ihn immer wieder nach Zöbigker.

Ulrike Witt

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